Animally on the cookie !

Liebe K.

heute muss ich einen Rebellinnentag einlegen.Hahaha.. wann nicht… 🙂 und dazu gehört auch das Tragen der einfach sackartig gestrickten Mütze die so Katzenohren macht…

S. !!!!!!!! findest du das passend in deinem Alter ?????  -Ja-

Stell dir vor… nun setzt sich unser leitender Arzt ein.. aber nur, weil eine Arztstelle gestrichen werden soll… jetzt auf einmal sollen wir alle zusammenhalten…nun ja.. er will zur obersten Oberaufsicht und sehen was sich machen läss, und dabei auch im Namen der Pflege noch mal auf unseren Brief hinweisen.. warum nicht gleich so ?

Unser Betriebsrat der keiner ist, sondern „nur“ eine Mitarbeitervertretung hatte ich noch mal angeschrieben und betont, dass unser Brief bei aller Sachlichkeit ein Hilferuf sei.. Heute werden sie in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen darüber reden.. und ich bekomme eine Rückmeldung… immerhin.. wir fallen jetzt nicht mehr unter – es brennt an allen Ecken hier im Haus- sondern werden gesondert behandelt..

Unsere direkte Aufsicht ( die der Schwestern und Pfleger) ist gegen alles… auch gegen die MAV… tja.. aber es kann so nicht weitergehen.. ich kann einfach nicht anders… immer dieses Zurückstecken und Duckmäusern.. kotz… sie will einfach ihren Posten halten komme was wolle.. noch 4 Jahre, dann ist sie in Rente… 4 lange Jahre. Das geht nicht… wir sind sowieso viel zu duldsam und hoffen, dass es an ihrgendeinem nichtgenannten Datum bestimmt mal besser wird. ha  ha  ha..

Die Kollegen sagen nur… -alles wie immer-  und -was erwartest du denn S. ?-  Dabei sind sie jüngern als ich… einige und andere sind älter die seufzen nur… sind die alle tot oder was ?!  Ich halte das nicht aus und werde jetzt einfach für mich persönlich weitermachen.. das Ding mit der MAV usw.. nicht im Namen aller.. ich bin ja nicht die Klassensprecherin.. ich mach das jetzt für mich. Briefe werde ich nicht mehr schreiben… aber der MAV animaly on the cookie gehen  z.B.  🙂

Diese Hinhaltetaktik ist so zum kotzen… warte ab bis Februar.. dann haben wir eine Sitzung… jaaaaaaaaa… immer soll es nach irgendeiner undurchsichtigen Taktik unserer Leitung gehen, die dann im schlimmsten Fall sag  :   “ Ich ??? wusste davon nichts… Ich ??? bin sowieso dagegen, dass man Briefe schreibt, Nachfragen stellt usw.. “  wörx

-Ich habe Beziehungen- ist auch so n Satz von ihr…- ich kenne ganz viele im Haus persönlich-  ja wie schön, hat gestern mein Kollege gesagt… dann mach ! Sieh zu das sich was verbessert… neeee das will sie nicht… nur nicht exponieren… schön den Ball flach halten die letzten 4 Jahre… am besten gar nicht mehr spielen… den Ball..

Vielleicht ist sie ein Zombie ? Gibt es Tests womit ich herausfinden kann ob sie ein Zombie ist ? Kennt jemand solche Tests ? Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

grrrrrrrrrrrrrh

Ungerechtigkeit macht sauer ! Wir wollen alle nur einen guten Job machen, und setzen uns für gute Bedingungen ein. Es kann nicht sein, daß wir das Ganze tragen was viel zu schwer und auch noch so dermassen behindert und ausgebremst werden.

how

S.

P.S. ich berichte wie es weiter geht !

P.S. 2 : meine Mutter würde dazu sagen S. !!! Du bist genauso wie dein Vater !Ja das mag sein und in diesem Moment geht ein Gruß zu meinem verstorbenen Vater! Danke.. du hattest vor nichts und niemandem Angst und hättest auch den Kaiser von China angerufen, wenn es hätte sein müssen.

Orient

Liebe S., ja, bin wieder da. Leider. Zurück in der Kälte. Nicht das es da so richtig heiss war. Aber es war schön, warm, blauer Himmel, ein wenig Rosenduft noch, bunte Menschen mit ihren Geschichten, mit ihrem Lachen, mit ihren warmen Worten:Welcome, welcome to Ramallah!, wer sagt denn sowas in Deutschland wenn er jemanden sieht, der wie ein Tourist aussieht? I`ll invite you into my house, please, come, you want coffee? arabic coffee? or Tea? Sit down, i`ll tell you my story!
ja, wo war ich genau? In Palästina , würde ich sagen, auch wenn es diesen Staat ja so nicht gibt. Einen Tag waren wir auch in Israel, in Tel Aviv.

Denn ich habe vorher nicht gewusst, das Betlehem, und auch OstJersualem, wo all die wichtigen christlichen Besuchsstätten sind, zu Palästina gehören. Unter palästinensischer Obhut sozusagen.Und es gut da. Es lebt.
Tel Aviv war auch schön. Jaffa. Dort waren die Menschen schön, gut gekleidet, wenn auch sehr ernst und zurückhaltend, (ausser in dem Hostel, aber in Hostels sind ja meistens bunte Leute, es war so nett!) und manchmal hatte ich das Gefühl, sie waren in den Cafes froh, wenn wir wieder gingen.
Und dann kamen wir nach Ramallah, bzw, zuerst nach Betlehem, und da hat es mich umgehauen, dieser Lärm, dieser Trubel, welcome welcome! Natürlich haben wir die Geburtskirche angeguckt, von Jesus, ich hab mit meiner Tochter auf der Krippe gesessen

( das muss dort jeder machen und der Führer macht ein Foto), ich hab den Stein berührt, auf dem Maria niederkam, tja,… für manch Gläubigen ein heiliger Ort.
Ach ja, der Christbaum20160115_113653 in den Palästinensischen Farben geschmückt. Grün, rot, schwarz und weiss.

Auf der Busfahrt nach Ramallah geschah dann das, wovor sich die meisten fürchten, der Bus wurde angehalten(an einer Strasse zu einer jüdischen Siedlung patroullierte israelische Miliz), und der Soldat  befahl meiner Tochter die Tür zu öffnen und fragte sie herrisch, ob sie  Drogen genommen hätte.

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In dem Kleinbus sassen nur 2 Koreanische Touristinnen mit ihren Kindern und meine Tochter und ich. Was soll das? Ich versteh es nicht.
Durch das Land zieht sich die Mauer, an den Checkpoints die Wachtürme, ich hatte wieder einen Rückfall in die Kindheit, wenn wir in die DDR gereist sind und mein Vater Angst hatte vor den Befragungen und den Kontrollen.

Ramallah ist wie gesagt bunt und laut und wir hatten höchst interessante Begegnungen mit verschiedenen Frauen , wir waren unter anderm  im Hamam, und sie erzählen, S., das ist so toll! Und du weisst, ich liebe Geschichten von Menschen. Sie erzählen davon, wie es ist in Amerika gelebt zu haben,“ frei, ich konnte überall hin, ich hab dort studiert! und jetzt bin ich hier, und ich kann nicht reisen, ich bekomme  kein Visum, ich bin so eingengt, ich darf nicht nach Jerusalem, ich hab kein Visum, einmal haben sie meinen Pass genommen, für 3 Monate,…“

S.! Es macht mich traurig, das es so etwas gibt. Ja, na klar, in Jerusalem waren wir auch, das ist ein Kapitel für sich. Too much religion. Und deshalb kein Frieden. Hat eine Frau gesagt. Tja….
Nichtsdestototz, in dem Souk in der Altstadt gibt es einen Laden, das wäre mein Platz im Paradies!


Sie fertigen dort wunderschönen Silberschmuck aus altem Glas an, und der Laden ist voller Perlenreihen an Schnüren, Silberperlen in Körben, Tüchern, Ketten, Perlen, Silber. Glänzend, funkelnd, schimmernd, leuchtend.
Natürlich haben wir was gekauft!   Uuuuhh! Aber so so schön! Und dann hat der meiner SchönstenTochter ein altes Diadem aufgesetzt, und das Mutterherz zerfloss vor Liebe!
Jetzt hab ich sie aber bald wieder daheim, meine Orientalische Prinzessin. Und bin froh und dankbar, das sie immer wieder so etwas wagt, in fremde Länder zu gehen, und ich sie besuchen kann. Toll! Immer wieder!
Liebe Grüsse! Mit dem Duft von Kardamomkaffee in der Nase….

Deine K.

Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit

Guten morgen liebe K.,

und willkommen zurück ! Ich bin schon gespannt deine Berichte zu lesen. Ein bisschen habe ich schon Angst um dich gehabt…. auch wenn ich weiss, dass du klar kommst und mit deiner Tochter, die sich ja da gut auskennt, unterwegs warst..

Während du im “ Orient“ auf Abenteuerreise warst, beginnt hier das alljährliche Geburtstagsgrauen.. noch einen Monat… dann ist es wieder so weit.. niemand mag wirklich im Winter Geburtstag mit mir feiern… man kann nicht grillen, keine Gartenlaternen,nicht draussen feiern ..jaaaauuul ! O.K. aber das war ja schon immer so 🙂

In den letzten Jahren macht mir an diesem Tag dann besonders das Älterwerden Kopfzerbrechen… Vor 6 Jahren bin ich in der Nacht zu meinem Geburtstag aufgewacht… Albtraum….Hilfe ! Ich habe ja noch gar keinen Heimplatz !  Ohjee..  dabei fühle ich mich doch gar nicht so als bräuchte ich einen… aber da hat das Unterbewusstsein zugeschlagen..

In diesen Tagen denke ich auch besonders an meine Kindheit zurück…. manches von damals macht mir heute noch das Leben schwer… hat sich verselbständigt… behindert mich…und weil es nie zu spät für eine glückliche Kindheit ist, wie Erich Kästner sagt, befasse ich mich jetzt mit dem Inneren Kind.  Dem kann nur ich helfen… nicht meine Mutter ( auch ohne Quittengelee ).. denn sie ist sich all der Dinge ja gar nicht mehr bewusst und findet , dass alles gut war.. tja zwischen 10 und 12 Jahren setzt sich ganz viel fest und wird zu Glaubensmustern.. die man nicht unbedingt gebrauchen kann… manches kommt mir so vor, als wäre es gesetzt.. und das ist schwer, denn ich bin ja auch noch rebellisch und das Gegenteil von allem und will die alten Muster loswerden, denn sie passen nicht mehr zu mir, wie ein zu klein gewordenes Kleid lassen sich aber nicht ohne weiteres wegschicken.

Als denn, mal sehen ,was es hier in der Bücherei dazu gibt. Im März habe ich dann auch einen Termin bei einer, die sich mit diesen Themen befasst…und auch „walking in your shoes“ anbietet… soweit erstmal von mir

es grüsst dich bei -7 Grad

S.

 

 

Frauenraum

Liebe S.,

brauchen wir Frauen mehr Solidarität untereinander und Freiraum? Ich hab gerade einen wunderschönen Abend mit meiner Freundin verbracht, mein bärtiger Mitbewohner ist heute nicht da. Als ich ihm erzählte, dass C. heute kommt, sagte er :Schade, ich bin heute abend nicht da. Ich antwortete: Es ist Absicht, denn ich möchte mit ihr alleine sein.
Denn letztes Mal war er anwesend, und so lieb ich ihn habe, er hat gestört. Da wünsche ich mir manchmal ein eigenes Zimmer, ein eigenes Reich.
Jedenfalls hatten wir tiefgehende  Themen, die wir heute am Wickel hatten und es war so vieles dabei, worüber ich mit dir auch rede.
Um unsere Findung, wie es denn mit Anfang 50 weiter geht. Die Aussage: wenn der jüngste aus dem Haus ist in 3 Jahren, dann lebe ich mein Leben neu.
Der Wunsch nach Veränderung, noch mal wieder lebendig sein. Wer findet mich noch attraktiv? Männer unseres Alters gucken nach jüngeren mit Klimpernwimpern und fangen an zu posen, wenn eine 25 jährige sie anhimmelt. Oder ist das unser Neid? Dass wir diese Klimperwimpern nicht mehr haben?
Was haben wir erreicht, was fehlt noch? Was kommt noch?

Ich für mein Teil bin ja glücklich und hab noch einiges vor. Wie geht es anderen Frauen? Ich hatte die Idee einer regelmässigen Gruppe von Frauen in unserem Alter, die sich treffen , zum Austausch und zum Lachen.

Vor einigen Jahren habe ich eine Frauengruppe geleitet, das waren Mütter, die bei mir in einer Eltern-Kind-Gruppe waren. Nachdem die Kinder im Kindergarten waren, entstand daraus eine Frauengruppe. Das hat mir so gefallen und war so schön. Es war da eine starke Verbundenheit, eine grosse Nähe, privat haben wir uns nicht getroffen- immer nur in diesem offiziellen Rahmen.
Und das Konzept dieser Gruppe hatte einen Namen:“ Frauen gehen ihren Weg.“ Ein Witzbold hat in den Flyer, der in der Pfarrei hing , das Wort Männern eingefügt. „Frauen gehen ihren Männern Weg. “ Wahrscheinlich selbst ein Mann.
Als ich dann hierher nach A. zog, bin ich zur hiesigen Pfarrei gegangen, und hab gefragt, ob es möglich ist, auch hier so ein Gruppe aufzuziehen. zur Antwort bekam ich :“Naaa, des brach ma do net, mir ham hier die Strickgruppe (rrrollendes Rrr) und an Fraunverein, der sich do um die Weihnachtsbasare kimmern dued. “
Tja, das ist bayrisch-schwäbische Provinz.

Im Orient gibt es diese geschützten Frauenräume, den Harem, in meiner romantischen Vorstellung bietet er Schutz vor den Männern und ermöglicht den Frauen eine eigene Freiheit zu Sein.

Möglicherweise ist diese Vorstellung  falsch. Aber weil ich eigentlich einen Beitrag über Kardamon, Koriander, Zimt, Nelken und  Vanille und die Gastfreundschaft in Beirut schreiben wollte, passt der Harem jetzt als Vorstellung dazu. Und rundet das ab.

Gastfreundschaft in Beirut und ein opulentes Essen… das schreib ich wann anders.

Einen schönen 2. Advent!
K.

 

Liebe K.,

ich glaube nicht , dass wir Frauenräume brauchen… reiss mir jetzt bitte nicht den Kopf ab..was du dir vorstellst gibt unsere Kultur nicht her, glaube ich.. Auf mich wirkt Frauenraum hier als ausgrenzend… ausgrenzend für Männer.Ganz einfach, weil Männer auch keine Männerräume haben.. Fussball u.a oder Kneipenbesuche zählen da nicht mit für mich. Frauen haben sich, 68ger und Frauenbewegung sei dank einiges an Raum (zu-)rückerobert. Das ist gut so ! Selbstbewusste junge Frauen heute , sind toll im Umgang ! Es freut mich immer wieder, wenn ich bei der Arbeit oder auch sonst mit ihnen zu tun habe. Ich muss mit mir so manches Mal kämpfen, wenn ich etwas sage. Bei denen , die ich gerade vor Augen habe, geht das ganz selbstverständlich… da ist gar nicht die Frage.. auch nicht im Ansatz !  Oh… wenn ich das jetzt sage, dann mögen die mich nicht mehr… dann hat “ Papi“ mich nicht mehr gern…  sondern Zack ! Raus damit, selbstverständlich wird für sich eingestanden ! Auch vor sogenannten Autoritäten wird nicht gekniffen… o.k. das tu ich auch nicht 🙂  Viele Männer wissen heute gar nicht , wie sie denn sein sollen/wollen.. ich meine die in unserem Alter… Keine Vorbilder, hat mal einer zu mir gesagt.. es sei schwierig… an wem oder was orientieren… an den Ansprüchen und Bedürfnissen der Frau oder Freundin ? An sich selbst ? Manche Frauen probieren immer noch an „ihren“ Männern herumzuschrauben und umgekehrt wird auch gern“geschraubt“. Reichen wir denn nicht mehr aus so wie wir heute sind ? Ist es denn nicht schon schwierig genug ? Erfinde dich täglich neu ??? Wir gehören zu der Generation die sich mit ihrer Selbstverwirklichung befasst. Etwas , dass für die Elterngeneration merkwürdig und ichbezogen daherkommt. Wo bleibt das grosse Ganze hat meine Mutter immer gesagt… O.K. wir beide, liebe K. sind davon natürlich ausgeschlossen 😉  wegen unseres Berufes !  Wir tun schon genug für die Allgemeinheit… oder ?!

Frauenraum könnte doch bei jeder anfangen… das frau einfach keine blöden Bemerkungen über andere Frauen macht. Auch nicht das Äussere bewertet oder kommentiert. Einfach die Vielfältigkeit und Buntheit des Lebens respektiert. Hallelujah !Davon bin ich soweit entfernt wie der Frosch vom Fliegen… dabei hilft mir die eigene Boshaftigkeit nur vor eigenen Verletzungen… Wenn ich jetzt z.B. nicht mehr über andere Frauen fiese Sachen sage, heisst das ja noch lange nicht, dass sie das dann mir gegenüber auch nicht tun. Oder ?!  Soviel zum Selbstbewusstsein einer Anfang 50jährigen.. 😦

Wie wärs mit Resepekt ? Damit werde ich heute mal in den Tag gehen..

S. nachdenklich

 

 

 

 

 

Verwegenheit….

Oh, Liebe Revoluzzerin S.,

kannst du dich noch erinnern, dass damals, vor gefühlt hundert Jahren , während der Ausbildung das Krankenhaus, in dem wir lernten, Überschuss erwirtschaftet hatte? Und sie eine Statuette vor den Eingang pflanzten, damit jeder sieht wie erfolgreich das Krankenhaus gewirtschaftet hat? Und ich damals dachte, wie bekloppt ist denn das, warum lassen die das nicht denen zu Gute kommen die das erarbeitet haben,  das Plus?

Jetzt schaffen sie kein Plus mehr, die Kliniken, den Pflegenotstand gibt es, seit meine Tochter vor 26 Jahren auf die Welt kam, da war sie nämlich mit mir auf ihrer ersten Demo gegen Ausbeutung, aber genützt hat es nichts.

Jetzt wird lamentiert, das alles so viel kostet, jetzt wird gespart , wo es geht, jetzt wird unökologisch gewirtschaftet, weil es billig ist, weisst du, ich träume heimlich von einer Klinik, in der tatsächlich der Mensch im Mittelpunkt ist und der Plastikkonsum und Einmalartikelverbrauch überschaubar ist.Was natürlich nicht geht, wegen der Hygiene, you know…Keime, böse Keime! um mit Schotty zu sprechen.

Aber, liebe S., ich könnte mich seit Jahren darüber aufregen, ich hab mich auch schon auf die Strasse gelegt, Pflege am Boden nennt sich das, ich hab auch demonstriert, gegen die Pflegereform, aber wen interessiert es denn?
Wir können nicht die grossen Räder drehen, nur die ganz kleinen. Und wenn das Leitbild unserer Klinik ist: Der Mensch steht im Mittelpunkt!, dann nehme ich das ernst. für mich, denn ich bin Mensch,  und für meine Patienten und Kollegen. An die Vorgesetzten komm ich eh nicht ran. Die können mich sowieso. Und das System ist sowieso für den A…
Wie singt BAP so schön? Helfe kann dir keiner, se verzälle dir nur seiwer, ….

Also, selbst ist die Frau.
Nicht verzagen. Immer weiter machen aber mit erhobenem Haupt. Und wenn es zuviel wird, andere Lösungen suchen, andere Möglichkeiten ausprobieren, das was uns unsere Eltern beigebracht haben , von wegen, wenn du einmal einen Beruf gelernt hast, dann bleibst du dem auch treu, paah, wenn es doch keinen Spass macht?

Man, wir haben doch das meiste schon hinter uns, Kinder sind erwachsen, wir besitzen kein Immobilieneigentum,  das uns bindet, wir sind frei! wir müssen uns nur die Freiheit auch nehmen, und dazu gehört Mut. Den wünsche ich dir!

So ein bisschen Verwegenheit, das wäre doch was !

Liebe Grüsse K.

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