501!!!!…mit dem Daumen gehäkelt

Liebe S.,
ob diese Dame , die Sitzpoufs mit der Hand häkelt, wohl ein Gangliom hat?
Und dass dein letzter Beitrag unser 500ster gewesen ist!!!Krass!
Haben wir soviel gesabbelt im WWW? Toll! Es gibt so Beiträge, die ich ins Herz geschlossen habe und auch immer wieder mal lese. Meine liebste Themenwoche war „Was wäre wenn“ und das mein liebster Beitrag, den ich geschrieben habe. Und der ist von dir mir das liebste.
So.
Und eben hab ich so sehr lachen müssen, denn der JüngstLiebsteSohn erzählte mir, wie er für Deutschschulaufgaben lernt! Er erzählte, dass sie einen Text in der Schule lesen mussten, von Artur Schnitzler, „irgendso ein Monolog, wo der Typ im Theater sitzt und denkt, immer mit Pünktchen dazwischen, hör mal ..“und er liest vor,..“meine Güte, das checkt doch niemand!  Zum Glück hab ich mir das heute morgen auf You tube noch reingezogen, in 5 Minuten!“
„WAS???“ fragt die Mutter mit grossen Augen, „das ganze Reclamheftchen?“
„Yoh,“ ist die Antwort, „das sind so Videos mit Playmobilfiguren…“
„WAAAASSSSS?“ fragt die Mutter wieder..
„Du kannst dir die ganzen Klassiker in Kurzfassung auf You tube reinziehen, alle mit Playmobilfiguren, da musst du nicht den ganzen Text lesen. „

S.!!! Und der macht bald Abitur! Na klar, er liest das schon, sagt er, aber wenn er mal keine Zeit hat, dann eben you tube, mit Playmobilfiguren.
Ich hab dann da reingeguckt, es ist sehr sehr lustig gemacht!
Da hatte einer eine wirklich super Idee!

Ich hab mich fast weggeworfen vor Lachen.
Ich stelle mir vor, wie Abiturienten vor der Schule auf ihren Smartfons Playmobilfiguren zugucken, die inhaltlich die Klassiker rüberbringen, damit das Abitur gut geschrieben werden kann!
Back to the roots! Ich erinnnere mich an wilde Playmobilschlachten im Kinderzimmer, und jetzt eben wird der olle Goethe und der Artur Schnitzler und wer auch immer per Playmobil der Jugend nahe gebracht!
Spieltrieb – das hört eben nie auf!
In diesem Sinne, …ich glaub, ich  stell die Ritterburg im Wohnzimmer auf…
Piratenschiff ahoi!
Kat.

 

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Unterschleif, Abschreiben, Spicken..geschafft!

Liebe S.,
Geschafft! Diese schriftliche Basismodulprüfung ist erledigt. Mir geht zwar immer noch durch den Kopf, was ich alles vergessen habe und warum ich dieses vermaledeite Wort: Projektplan nicht aufgeschrieben habe(kein Projekt ohne Projektplan) oder hab ich es doch aufgeschrieben! Egal, egal, jetzt ist eh nix zu ändern.

Nach 4 Stunden auf diesen harten Stühlen im Hörsaal packte ich den dokumentensicheren Kugelschreiber ein, stand auf und Zack! Lumbago, Hexenschuss.

Ich bin nach Hause gekreucht, der LieblingsItaliener stellte die These auf: Druck weg, alles verschiebt sich, auch die Muskeln-naja. Heute ist besser.

Meine Mutter rief mich an, das war so süss!
„Wann bist du denn fertig mit der Ausbildung?“
„Nächstes Jahr sind noch mal 4 Prüfungen und dann Ende 2018 bin ich fertig“
„Dann bist du 55!“ sagt sie.
„Waaaas?“ mache ich. „Oh Gott!“
„Nee“, lacht sie, „noch nicht ganz, aber das ist doch egal, du hast dann doch noch ein paar Jahre zu arbeiten!Und guck mich an, ich bin 81, und fit wie ein Turnschuh!
Wie lief denn die Prüfung?“
„Ach, “ sag ich, „ging so…“
„Papperlapapp,“ , sagt sie „Du hast dir doch schon immer alles so gut merken können in der Schule! “
„ICH???? Ich bin gerade immer so durchgeflutscht notenmässig, bei einer 3 war ich immer glücklich!“
„Ja, “ sagt sie,“ aber ich erinnere mich, das die immer zu dir gekommen sind und angerufen haben, ob du ihnen helfen kannst und das sie hast abschreiben lassen!“

Ach, ich war damals schon so sozial drauf!
Und dann fiel mir ein, dass es MIR nix genützt hat, denn die, denen ich geholfen hab  die hatten am Ende immer die besseren Noten!

Fazit: Abschreiben, Spicken, Unterschleif sollte man lassen!

Grüsse in die Nachbarwelt!

Kat.

Postkarten und Kettenbriefe

Liebe S.,

wir wurden erneut nominiert, Fragen zu beantworten, aber wie bereits öfter erwähnt, nominieren wir nicht gerne zurück, gelle?

(Die Antworten aber für den Blue Sky Tag gehen raus, sobald S. aus ihren Urläubchen zurück ist und sie beantwortet hat!)

Das Nominieren erinnert mich immer an diese fürchterlichen Kettenbriefe aus meiner Kindheit: Wenn ich sieben anderen eine Postkarte schicke, dann bekomme ich in 7 Wochen 777 Postkarten aus aller Welt. Tja, ich hab Postkarten verschickt,manchmal nur 5 , das Taschengeld reichte oft nicht,  aber ich habe NIEMALS auch nur eine zurückbekommen.

Und wenn ich es mal nicht tat, Postkarten zuverschicken, dann hatte ich ein schlechtes Gewissen, denn vielleicht fehlten jemand anderem gerade meine Postkarten, die ich nicht verschickte, um seine 777 voll zu machen?

Mittlerweile gibt es ähnliche Aktionen per Whattsapp, wie z B.“ Du wirst  nicht glücklich, wenn du diese Nachricht nicht an 10 besonders tolle Frauen schickst!“

Aber hey, S., du würdest dich bedanken, wenn ich dir 10 mal dieselbe Nachtricht schicke, wegen tolle Frau und so, oder?

Ich falle trotzdem manchmal auf sowas rein, da gibt es etwas, mit Engeln, so ein Blödsinn, bei dem der Verschicker sieht, wenn ich das auch weiter verschicke, denn dann wird so ein Button angeblich rot und blinkt, so ein Quatsch, aber ich hab das gemacht! Weil ich dachte, ohweh, wenn das stimmt!Dann sehen ALLE, das ich es nicht weiter geschickt habe!

Aber, tja, ätschbätsch, reingefallen, fünf meiner Freundinnen waren genervt, dass sie von mir so einen Blödsinn gekriegt haben, aber geblinkt hat nichts.

Und gewonnen hab ich auch nichts, ausser vielleicht…Einsicht.

Trotzdem… richtige Postkarten bekomme ich sehr sehr gerne.

 

Postalisch-nostalgische Grüsse

 

Kat.

…oder am Rande stehen?

Liebe S.,

ein schöner Bericht vom Abtanzen. Ich war früher immer die , die sich nicht getraut hat. Ich blieb am Rande stehen. Ich dachte immer, ich tanz nicht elegant genug, nicht cool genug, die anderen waren immer so selbstsicher und ich war so schüchtern. Ich hab immer gewartet , das ein besseres Lied kommt, und wenn sie dann von Foreigner Urgent gespielt haben, blieb ich vor lauter Unsicherheit wie erstarrt am Rande stehen.
Das ist meine Erinnerung, und wer mich kennt, wird es kaum für möglich halten. Tanzschule war auch schlimm, mein Tanzpartner war einen Kopf kleiner als ich, das war auch einer der übrig blieb, und als er mich beim Abschlussball einmal um die Tanzfläche tragen sollte-ich, die gefühlt doppelt so viel wog wie er, und die  in einem scheusslichen selbstgenähten grünen langen Rock steckte-da hab ich gesagt, „fairer wäre es, wenn ich dich tragen würde, also lassen wir das, das sieht doof aus.“(Ich weiss sogar noch, wie der Knabe hiess)
Naja, und dann kam die Discozeit, und  später, während der Ausbildung, als ich etwas selbstsicherer war, sind wir von IZ ,wo wir wohnten, nach HL ins Galaxis gefahren, 70 km, nur um zu feiern und zu tanzen.Da war es dunkel, schummrig, keiner kannte mich, keiner guckte speziell auf mich, da hab ich wild tanzen können und rockte mit den Headbangern im Kreis und am nächsten Morgen tat meine Halsmuskulatur weh.Es war miefig da drin, und stickig, es wurde auch noch geraucht, ich hab ebenfalls geraucht, und fand das cool.Alles hat geklebt, die Tische, die Stühle, der Boden.Éinmal kam sogar mein Cousin auch LG, um in HL mit zu feiern. Und hat sich übelst den Kopf an einem Stahlträger  angehauen.Es war ne tolle Zeit. Meine Mutter war übrigens felsenfest überzeugt davon, das ich DROGEN nehmen würde, weil ich so bunt angezogen war und Patchouli liebte. Hihi.
Aber irgendwie doch toll, wenn du, wie du schreibst, sehen kannst,wie sie früher drauf waren, das sich der Mensch nicht ändert, sondern ein bisschen von seiner Jugendlichkeit erhalten bleibt.Die Erinnerung daran auf alle Fälle.
Du hast an deinen Lieblingsmitbewohner eine schöne Liebeserklärung gemacht. Ja, was wäre wenn….gewesen, wenn ihr Euch früher….? Wenn ich damals nicht…WAS ist Schicksal? Was ist vorherbestimmt? Ich hätte 1985 in einer Klinik in M. arbeiten können, die um die Ecke des Hauses meines späteren Mannes lag. Ich hab abgelehnt. Ich bin 3 Jahre später nach M. gegangen, in diese Millionenstadt und fand eine Wohnung, die um die Ecke des Hauses meines späteren Mannes lag. Wir haben uns in der UBahn kennengelernt.Hätte ich das nicht gemacht, und wäre ich an diesem Tag nicht Ubahn gefahren, hätte ich ihn trotzdem kennengelernt,denn wir wohnten fast um die Ecke. ICH BIN MIR DA SICHER! Das war vorbestimmt vom Schicksal, das ich ihn treffe, damit wir diese wunderbaren Kinder zusammen kriegen.
Und wer weiss, wenn ihr Euch vorher kennengelernt hättet, hättet ihr euch vielleicht gar nicht gesehen? Ich glaub, das Schicksal sucht sich schon immer den richtigen Zeitpunkt aus.
Okay, wir sehen uns morgen. Dann lass uns gemeinsam die Schwarten zum Krachen bringen.

Bis denne

Kat.

Turnunterricht

Liebe S.,

Purzelbäume am Strand, schöne Vorstellung.
Ich erinnere mich dabei an meinen Gymnastikunterricht, den ich neben der Schule am Nachmittag als Kind machen musste. Frau v. d. W., die Turnlehrerin war sehr streng, und ich war so unglaublich untalentiert.(In ihren Augen) Bei der Rolle rückwärts geriet ich immer schief.  Ich rollte nie gerade ab.
Dann mussten wir mit Anlauf übers Pferd springen, ich allerdings blieb immer darauf sitzen.
Am Barren hatte ich nie genug Kraft in den Armen, ich bleib wie ein nasser Sack hängen. Manchmal mussten wir eine Brücke machen, man liegt auf dem Rücken , beugt die Arme nach hinten und biegt den Bauch nach oben. Frau v.d.W. kam zu mir, zog an meinen Schultern, ich hörte es innerlich krachen in meinen Wirbeln, und sie schimpfte: „So geht das , du Steifbock!“
Ich glaube, sie hat auch meinen Eltern erzählt, wie steif und untalentiert ich im Turnen sei.Und gerade deshalb musste ich dahingehen. Damit ich es lerne. Das schlimme war, alle fanden sie nett, meine Schwester fand sie toll, die Frau v.d.W., meine Mutter ging voller Freude mehrmals die Woche zu ihr in ihre Frauengymnastik, nur ich, ich hatte manchmal fast Angst, zum Turnen zu gehen. Was waren das für Methoden? Zu Schimpfen, zu Zwingen, zu Beleidigen?
Ich hab den Schwebebalken geliebt- da fühlte ich mich elegant und zartfüssig, und fiel nie hinunter. An den Ringen mochte ich schwingen, immer höher und fühlte mich da so leicht. Aber ich musste das üben ,was ich nicht konnte. Und immer noch nicht kann. Rolle Rückwärts!
Rolle vorwärts, das geht. Das kann ich. Immer noch.Ein Rad schlagen, auch das wurde nie ein gerades Rad, aber das machte ich draussen auf der Wiese, wenn der Sommer leuchtete, meine Tante mir vom Balkon Pfirsichstückchen in Filtertütenpapier eingewickelt hinunter warf, dann konnte ich das. Dann konnte ich laufen, springen, Rolle vorwärts 4 oder 5 mal hintereinander, dann konnte ich über Hindernisse hüpfen, dann konnte ich mich drehen, dann, wenn niemand sagen würde: Steifbock, du….
Diese 70er Jahre, irgendwie waren die schon sehr autoritär.Und nicht kindgerecht. Ausser meiner lieben Tante, die Beifall klatschte und sich gefreut hat über mein schiefe Rolle rückwärts.

Roll du deine Rollen am Strand! Ich seh ihn förmlich stieben und stauben, den Sand! Umarmung…
K., heute sehr melancholisch

 

*Somersault*

Liebe K.,

das ist eins meiner Lieblingswörter.. manche übersetzen es mit Salto.. für mich heisst es Purzelbaum.. aber ist ein Purzelbaum auch eine Rolle vorwärts ? Und kann ich das noch ?

Werde es im Sand probieren… rückwärts bekomme ich das sicher noch hin… aber vorwärts ?

🙂 S.

Wir sind schliesslich nicht aus Zucker!

….hab ich heute morgen zu meinem Lieblingsitaliener-Mitbewohner gesagt, als er zögernd eine Jacke rausgesucht hat, und überlegt hat, ob wir bei dem Dauerregen überhaupt spazieren gehen sollen. Oh, liebe S., ich hab mich angehört wie meine Mutter früher! Sie hat das auch immer gesagt, wenn wir raus mussten aus dem Haus, damit sie ihre Ruhe hatte,  in den verregneten Ferien , obwohl es kalt war, manchmal Schnee lag, der Wind heulte, es aus Kübeln regnete…
„Du bist schliesslich nicht aus Zucker!“
Ich hab mich damals gefragt, was passieren würde, wenn ich wirklich aus Zucker wäre.Ich würde zusammensacken zu einem kleinen Häufchen weisser Körner, der Regen würde sie erfassen und in den Rinnstein spülen. Dann wäre ich weg. Ich würde zerfliessen wie ein Schneemann, wenn die Sonne scheint. Übrig blieben vielleicht die Gummistiefel und die schrecklichen Übersocken, die immer zu klein waren und meine Füsse fast erfrieren liessen- der Rest von mir wäre verschwunden in der Kanalisation.
Hätten sie, die Erwachsenen,  um mich geweint? Hätten sie mich überhaupt gesucht? Und hätten sie sich womöglich gefragt, warum ich ohne Gummistiefel verschwunden bin? Meine zuckersüssen Zuckerkörner wären durch die Kanalisation geflossen und irgendwann wäre ich im Meer gelandet. Eigentlich eine schöne Vorstellung.

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Verregnete Grüsse von der  zuckersüssen  K. 😉

Rosenkranz am Sommersonntag

Liebe S.,
draussen sitzen, in der neuen Terassenmöbelgarnitur, der jüngstliebste Sohn lernt voller Zorn den katholischen Rosenkranz, und das bei einer evangelischen Mutter, ich frag mich,warum müssen die das in der 10. Klasse lernen?
Und ich hab meine Sommerhosen angezogen, und sie passen noch! Und auch meine Lieblingsbluse, die ich mir vor 20 Jahren gekauft hab, und so selten angezogen hab , um sie zu schonen, weil sie so schön ist,  die passt auch noch! Was für ein Gefühl! Hoch mit dem Selbstwertgefühl!

Oh je, jetzt hat er den Rosenkranz , den er zur Kommunion geschenkt bekommen hat, rausgeholt, damit er kapiert bei welcher Perle man was wie betet. Ist das Religion? Wenn du es lernen MUSST, und nichts verbindet dich damit? Führt so etwas zum Glauben hin? Ich befürchte nein. Das macht

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nur noch ablehnender dem Glauben gegenüber. Ach, S., Glaube soll doch trösten, und nicht  wütend machen, weil man etwas lernen muss, Glaube soll dich doch bergen im Universum.  Naja, gerade nimmt er es mit Humor. Er stellt fest, dass sein Rosenkranz fehlende Perlen hat. Und gerade fiel mir ein,dass er sich den vor 11 Jahren selber gekauft hat, in Ravenna, weil er so schön war, und sein Freund E. auch einen hatte. Diese Geschichte tröstet ihn in seinem Zorn auf den Religionslehrer, und ich verabschiede mich, im Ohr ein leise gemurmeltes Ave Maria.
Schönen Sonntag! Kat.

Black hole sucks

Liebe K.,

ich muss mich gerade so ziemlich allem gegenüber erwehren… oder ich meine, dass ich das müsste..

Das Buch, das Erbe der Kriegsenkel von M. Lohre hat es in sich… ich lese es gerade.. vor 2 Tagen hat es mir fast den Atem geraubt.. ich dachte .. so fühlt sich wohl Astma an.. krass..

Vieles davon kenne ich aus meiner eigenen Kindheit.. auch diese schwarzen Erziehungsmethoden der Frau Haarer..

Kann man seinen Eltern vergeben ? Ein Freund von mir arbeitet schon eine zeitlang mit der Tipping Methode.. radikale Vergebung usw.. für ihn stimmt das.. für mich nicht.

Herr Lohre schreibt auch über den Therapeuten Udo Baer… bei ihm heisst es, die Leistung im Leben der Eltern anerkennen … ja, ihr habt euer Bestes gegeben und ihr habt mich geschlagen,erniedrigt usw. Das und ist wichtig..

Sich selber verzeihen und zum 1000sten.. gut zu sich sein.. Wie schwer das ist… wie stark die Glaubenssätze…. uff..

Das von heute..

und neben bei höre ich die CD von Nervling ( http://www.nervling.com)

liebste Grüße

S.

 

 

 

Forever

Liebe K.,

für immer ! wird Pippi die Heldin meiner Kindheit sein. Ich habe alle Bücher gelesen. Sie waren bzw. sind blau kartoniert und eher klein.. man konnte sie überall mit hinnehmen.. besonders in den Urlaub an den Strand.. Sylt…

Pippi hat mir geholfen, dass ein oder andere Unbill mit meinen Eltern zu überstehen.  Wenn ich was nicht konnte, und andere fies oder gemein zu wir waren, habe ich überlegt wie sie das machen würde… sie täte es einfach probieren.. weil sie sich alles zutraut..eine tolle Kinderbuchfigur ! Für mich war und ist sie ganz viel.. auch eine Art Hexe.. Pippi kann zaubern.. genauso wie mein anderer Liebling Mary Poppins  🙂

Mein Lebensgefährte, den ich manchmal auch Mitbewohner nenne, weil er das ja natürlich auch ist.. jemand der mit mir zusammen wohnt… grins.. traut sich auch fast alles zu.. weil er handwerkliches Geschick hat… o.k. das stimmt. Einer meiner Ex Freunde hat mal gesagt.. „klar kann ich alles ! Ich traue es mir einfach zu eine Lösung zu finden.. heey.. ich bin doch ein Mann.. die können das“ .Damit ist er aufgewachsen.. und ich glaube liebe K. , dass das an unserer Generation liegen mag.. mir wurde wenig zugetraut.. bis hin zu fast nichts… von meinen Eltern.. pass auf, sei vorsichtig, tu dir nicht weh.. bla bla.. deshalb brauchte ich auch Pippi.. und die hat mir geholfen .. mich bestärkt..und mein inneres Kind liebt Pippi heute noch genau wie damals… ich weiss es noch, wie es ist andere , die einen nerven zu erschrecken… huuuuuuaaaarrrrgggghhh… kicher.. wenn einer in einem Fussgängertunnel vor mir geht…oder den Einkaufswagen zurückbringen… immmmer ! Mit Schwung.. das es kracht in den anderen reindonnern… ha! Meine Hommage ans innere Kind nach dem Einkauf.. ein kurzer Ausbruch… o.k. 😉

Und Pippi hilft mir auch unkonventionelle Lösungen zu finden… und klar kann ich mit der Stichsäge was aussägen.. Bohrmaschine .. kein Thema..usw usw.. Wer sagt denn, dass man Dinge nur auf eine Art tun kann.. Wenn das Ergebnis stimmt, ist es o.k.

Und manche Kleinigkeit kann ich einfach mit Klebepistole und Heissleim regeln 🙂 Was mein Mitbewohner anfangs befremdlich fand… egal.. neulich fragte er.. wo hast die eigentlich die Klebepistole.. ich hab da was , dasss müsste ich…. hahahahaha

Was ich gerade lese ?  Einen Cornwell Reiseführer, und auf dem Arbeitsweg die „Hoheluft“ und Einzelteile der gefledderten “ Zeit“.

Tralllahi tralllahey trallahoppsassa

S.