#BloggerRecognitionAward

IlseLuise-mikesch1234 hat uns nominiert, beim BloggerRecognitionAward mitzumachen. Ein bisschen awardmüde sind  wir, bei den meisten Awards geht es darum, Fragen zustellen und zu beantworten, damit derdiedas Leser*in mehr über dendie Blogger*in/Schreiber*in erfährt. Aber bei diesem erzählt derdiedas Nominierte über sich, wie ersiees zum Schreiben bzw. Bloggen kam. Das fand ich gut, und deshalb machen wir mit.
Danke an IlseLuise!
Ausserdem finde ich die Bilder hübsch, die man zum Award im Internet finden kann. Viele mit Blümchen. Das mag ich sehr 😉

 

So. und jetzt :
Warum bloggen wir? Weil! Wir vor zwei Jahren dachten, es muss doch was geben,was Frauen um die fünfzig beschäftigt, wo es nicht um Modetipps und Antiklimakterische Medikamente wie Lavendelkraut und Hormone sowie Inkontinenzbinden geht.

Frauen um die Fünfzig, deren Leben sich gerade auf den Kopf stellt, deren Kinder das Haus verlassen, und vielleicht sogar der Mann, die sich Fragen stellen,  wie lange der Beruf, den sie ausüben, noch machbar ist, die sich Gedanken machen, was noch kommen kann, und da wir uns irgendwie im WWW und im echten Leben allein gefühlt haben, was den Austausch über solche Themen geht, haben wir unseren Briefblockg gegründet. Und es macht Spass, es gab zwar Monate, in denen uns der Elan verlassen hat, in dem es nichts zu sagen gab, aber dann wieder schreiben wir weiter.

Und in diesem Award soll man wohl auch Tipps an junge Blogger geben. Naja, ich sag dazu: Ich lese gerne kurze Artikel (der hier ist jetzt fast auch schon zu lange geworden) , ich mag Fotos dabei haben und ich mag, wenn es authentisch ist, was geschrieben ist. Ich mag nix geschwülstestes an den Haaren herbeifomuliertes Zeug, und ich mag, wenn die RECHTSCHREIBUNG stimmt. Ich finde es haarsträubend, wenn bereits in Überschriften Fehler drin sind, ich schliesse mich aber selber nicht aus, auch mir passiert das, leider…..

Und S.schreibt es in der Kurzform:

Anregungen für neue Blogger von
S. :

be yourself und gute Fotos!

Ein Award dient ja dazu, jemanden zu nominieren, damit derdie Leser*innen des einen Blogs auf den nominierten Blog aufmerksam werden. Ich habe allerdings gemerkt, das sich bei unseren Leser*innen eine dezente Awardmüdigkeit eingestellt hat.Deshalb nominieren wir nicht, wir verlinken nur, wenn gestattet, Blogs, die wir sehr mögen.
Diese wären:

http://www.heublumenkinder.de/

https://inhannover.wordpress.com/

https://deinechristine.wordpress.com/

https://belanahermine.wordpress.com/

https://cafeweltenall.wordpress.com/

https://blogbellona.wordpress.com/

https://wechsel-zeiten.blog/ (bin ich selber, hahaha!)

So, dad ward dad mit den Award…. Wenn ich jemanden nominieren oder hier bei mir erwähnen soll….bitte sehr, einfach melden! Viele Grüsse Kat.

Nachtrag etwas später:

Die piri ulbrich-voller-worte möchte nominiert werden! Sie ist nominiert! index

Juhu! Mach weiter, verteile den Blog, nominiere und erzähle über Dich!

 

Advertisements

Warten-die nächste

Liebe S.,
sehr interessant ,deine Gedanken zum „Warten“. Eben hab ich ungeduldig gewartet, dass dieser lahme Laptop hochfährt, damit ich endlich schreiben kann, was mir zum „Warten“ eingefallen ist. Dann hab ich darauf gewartet, das dieses LAHME INTERNET endlich checkt, das ich online sein will.

Früher hab ich darauf gewartet, dass mein neugeborenes Baby mich endlich anlächelt, weil es mich erkennt. Das dauert vier Wochen oder sechs, bis sie auf Gesichter reagieren. Ich habe darauf gewartet, dass sie endlich laufen können, dass sie endlich aufs Klo gehen allein,dass sie endlich sprechen können,dass sie endlich in den Kindergarten, die Schule gehen…Ich habe GEWUSST, dass ich die Zeit mit ihnen JETZT nur einmal erlebe. Dass ich dann nie wieder(hoffentlich)ihre vollgeschieterten Windeln wechseln muss, dass die Zeit JETZT unwiederbringlich ist,…. trotzdem…hab ich gewartet.

Und jetzt warte ich im Moment nicht mehr. Ich hab eher das Gefühl die Zeit rennt mir davon.
Und ich werde so stinkewütend, wenn ich im Aufzug in der Klinik zum Beispiel von einer etwa gleichaltrigen Kollegin angesprochen werde: Mei, die Jungen, die haben noch mindestens 30 mal Sylvesterdienst vor sich, aber wir haben nur noch wenige Dienste an Sylvester, gell? Is bald vorbei, dann gehen wir in Rente!
Und ich denke:ALTE! Worauf wartest du? Leben ist JETZT! ICH HAB NOCH !$ JAHRE!
Und das , echt, passiert mir so oft! Dass sie über die Rente sprechen, und MICH mit einbeziehen, und sagen, gell, is nimmer lang, dann können wir hier die Segel streichen….Es ist nicht so, das ich mich darüber ärgere, weil ich denke, ui! Jetzt seh ich scheinbar echt Alt aus.
Es stellt sich mir eher die Frage: Wenn ich auf die Rente warte, kann ich mir die Zeit dann jetzt noch schön machen?
Oder  sitze ich jeden Tag ab, und schneide Stückchen vom Massband, damit ich sehe, wie oft noch? Und werde darüber alt und grau, eher noch gräuer, und versäume dabei mein Leben, mit Warten?
Nix da! Und wenn ich warten muss,auf Bahn und Zug, dann schau ich und nehme auf, und erlebe, so wie du, ich sehe die Menschen und dann hab ich Geschichten im Kopf, aber wenigstens war dann diese Zeit nicht unnütz zerwartet….

Ach doch,klar warte ich. Ich warte auf längere Tage und kürzere Nächte, denn mir geht in diesem Ort, wo ich lebe, und das ist ein TAL! diese Dunkelheit auf die Nerven.Von 16.00 bis 7.00 ist es „Dusterklabuster- im Keller hockt der Schuster….“, ich möchte , das es hell ist. Aber- wird scho, sagt der Bayer.

In diesem Sinne!
Warten als Chance!
Ich geh schlafen. Gute Nacht dir!
Kat.

Kleine Fluchten

Liebe S.,
ich glaube man erwartet einfach immer zu viel, das man sich Ruhe gönnt, das alles vielleicht anders wird, das man etwas ändern kann, das man die Kraft, die man braucht, einfach irgendwoher kriegt….

Ich merke an mir,dass  ich mir schon wieder viel zuviel aufhalse buchstäblich, weil sich ja was geändert hat: der JüngstLiebsteSohn ist volljährig, selbstständig, fährt Auto, und ich merke, ich muss die Lücke füllen.
Da ist zum einen meine FachWeiterbildung, Schule beginnt wieder nächste Woche, dieses Jahr stehen dann Prüfungen an, ich möchte beim Ethikkommitee der Klinik mitmachen, mir ein riesengrosses Anliegen, Ethik in der Pflege, ich bin bei Projekten dabei, mache einen kleinen Vortrag Ende Januar, plage mich Powerpointpräsentation rum…. Warum? Warum muss ich so geschäftig sein? Warum kann ich nicht sitzen schauen Luftholen? Das kann ich nicht andauernd, so ein Mensch bin ich nicht , aber zum Alltag kommen ja noch die Alltagsanliegen, der Müde Mitbewohner, die Gasableser, die Freundin in Trennung,….

Ich stand gestern auf dem Laufband, und obwohl ich meine Kopfhörer laut anhatte, hörte ich ein Gespräch mit von diesen Frauen, die sich im Fitnesstudio treffen und ratschen, du weisst, das ich das hasse, aber jeder so wie er mag.
Die eine dieser Frauen sah sehr müde aus, und sie sprach von ihrem Alltag, der sie auffrisst, der Mann, der soviel Überstunden macht, die Mutter, der ihr Telefon kaputt gegangen ist, die Schwiegermutter, die es nicht mehr schafft, ihren kranken Mann zu versorgen….“und an wem bleibt alles hängen? An mir!!!“ hat sie gesagt und ich dachte, dann sag NEIN.

So leicht ist Nein sagen aber nicht. Wir könnten es  lernen. Wir können uns rausnehmen aus der Überbelastung, eben mit dem Anschauen der Lavalampe, toll, das du das hast! Oder mit dem Ausmalen hübscher kleiner Bildchen in einem hübschen kleinen Büchlein,das ich mir gestern gekauft hab. Ich habe mir auch einen Füller gekauft mit einer breiten Spitze, zum Schönschreiben. Ich male in diesem Büchlein die Bildchen aus und schreibe ordentliche feine Worte hinein.
Vielleicht reichen manchmal zehn Minuten. Zehn Minuten ganz bei sich sein.
Am Sonntag waren wir in 3 Augsburger Kirchen,der LieblingsItaliener und ich. Nur so schauen zum Neujahr. Im St. Ullrich spielte die Orgel. Momente ganz für mich. Der Klang, der Hall, die Töne.20180105_121756

Heute gehe ich nach München in die Gabriele Münter Ausstellung mit der SchönstenTochter. Das ist auch ein Abstand nehmen vom Alltag.

Jemand nannte das mal „kleine Fluchten“. Schönes Wort. (Natürlich nicht im Zusammenhang mit Krieg und Elend)

Meine Fluchttasche ist immer gepackt. Wer weiss…..

Alles Liebe Deine Kat.

Zwischen den Zeiten

Liebe K.,

immer noch Rauhnächte… eigentlich sollte man die Zeit nutzen können inne zu halten.. zu schauen wie das neue Jahr daher kommt.Im Übergang das Alte abschliessen..denn irgendwie scheint sich das „Gezappel“ zu rächen… die Geschäftigkeit.. manches erscheint mir schwerer als sonst.. mühsamer der Alltag.. schwerfälliger… wenig geht einfach seinen Weg.. ich muss nachsetzten, nachdoppeln, hinterher sein.. aber so verlangt es der Alltag und auch die Arbeit.. und es braucht einen Ausgleich.. der u.a. Lavalampe heisst.s.o. Der schaue ich zu und der Alltag entfernt sich immer mehr.. der Lärm und die Geschäftigkeit bleiben draußen,und ich kann wenigstens etwas eintauchen in diese Übergangszeit und horchen… nach Innen , nach Aussen.. in den Wasserkocher, in das Ticken der Uhr.. sehr meditativ und erdend.. die Zeit scheint sich wieder etwas zu dehnen, der Atem wird länger und ruhiger…der Druck des Alltags fällt ab und es gibt wieder Platz für andere Dinge.

Unknown  das wär z.B. eins der Bücher die ich lesen möchte.. wenn es meine Bücherei nicht hat, werde ich es kaufen… und dir ausleihen, wenn du magst.. es soll sehr schön sein !

einen guten Abend

herzlich Deine

S.

Vielleichtvorsätze

Liebe K.,

super Idee mit den Nichtvorsätzen.. auch paradoxe Intervention genannt ? ,-)

Ich habe“ vielleicht und möglicherweise kann schon sein“ Vorsätze..

Stricken, neue Muster lernen und psssst… ein Strickcafè just for fun besuchen.. durch Zufall fand ich Wolle, die mit Pflanzen gefärbt ist und megaaaa aussieht.. Birkenrinde, Stockrose usw. nimmt diese Frau zum färben.. sehr toll.. kann sein, dass ich mir ne Decke stricke.. stell ich mir gerade sehr gemütlich vor..

Evtl. könnte ich mir vielleicht vornehmen alles wie immer auf mich zukommen zu lassen.. oder ich finde was .. genau ! Ich nehme mir vor was zu finden, was mich weiter bringt auf meinem Weg. Oder wir nehmen dass was wir auf der Vielleicht -Marienwallfahrt finden als Zeichen.. und wenn wir nichts finden, dann ist das eben kein Zeichen ?!

Egal

Foto am 30.12.17 um 22.24 #2 oder Meditation und abheben ? Alles möglich.. könnte ich mir vielleicht vornehmen..

Komm gut ins nächste Jahr liebe Freundin..

ich wünsche uns allen ein gutes 2018

herzlichst

S.

 

Vorsatzlos

Hallo, hallo, liebe Freundin S.!

Habe gerade über Vorsätze nachgedacht. Und Sylvesterwünsche. Und weisst du ,was ich mir nicht vornehme?
Also, ich nehme mir nicht vor:
abzunehmen-sportzumachen-gesundzuleben-aufschokoladezuverzichten-reichzuwerden-netterzusein-regelmässigdenrasenzumähen-meinemsohnkeinebutterbrotemehrzuschmieren(er ist18, aber er will das doch noch huuu!)-wenigerschlechteserienzugucken…..

NEIN!

Aber etwas nehme ich mir doch vor!

Ich nehme mir vor, mit wachen Augen durch die Welt zu gehen. Vorgestern ging ich so ganz laaangsam und entspannt durch den Wald  und das ohne Tacho und ohne Schrittzähler, und ich habe geschaut, geguckt und entdeckt, nämlich, was auf Baumstümpfen alles so los ist.
Schau:

Ich fand es schön, so zu gehen…. und das mach ich 2018 öfter. Und du? Welche Vorsätze hast du nicht?

Rutscht gut hinein und hinauf und dahin… Kat.

Holy x-mas Abend

Liebe K.,

zwischen 18 und 20 Uhr  am 24.12.,ist für mich  Weihnachten. Das was besinnlich und friedlich ist.. da wo die Welt scheinbar den Atem anhält.. das ist auch bei der Arbeit so.. ab 20 Uhr ist dann sehr viel los.. dazwischen mehr oder weniger Ruhe..

Hier bei mir sind viel zu warme 8 Grad und der Wind jault und heult ums Haus, als wäre Frau Precht und ihr Gefolge schon jetzt unterwegs und nicht erst ab Mitternacht.

Stellst du eigentlich in dieser Nacht etwas zu Essen für die “ Unsichtbaren“ hin ? Mein Freund meint, dass holt sich ja eh nur die Ratte.. aber wer weiss.. ich habe das meistens gemacht und auch in diesem Jahr gibt es eine Kleinigkeit an weissen Speisen nach meiner Tradition..

Vor ca 8 Jahren hat ein Taxifahrer an Weihnachten zu mir gesagt.. Tschüss und schöne Weihnachten in ihrer Religion.. auch das fällt mir seit Tagen immer wieder ein..“in ihrer Religion“… und ich denke auch darüber nach, wie ich das gerade sehe..

Noch ein paar Minuten.. dann gehts wieder los..

Friede auf Erden.. das wünsche ich mir von ganzem Herzen

Herzlichst Deine

S.

nenenenixda

Liebe K.,

meine super Technikbegabung.. hahahaha.. das war keine Absicht !  Das hat sich so ergeben beim Ausprobieren… und dann konnte ich es nicht mehr löschen hahaha.. und alles nur wegen eines updates meines Programms, nachdem ich mich überall wieder neu einloggen sollte.. hahahaha..und nur weil ich Passwörter immer vergesse.. aber da hab ich mir jetzt was zu überlegt.. bzw. hinterlegt..

wenns uns nicht gefällt ändern wirs sowieso wieder..

Heute in der S und U Bahn gabs nix zu schauen.. dachte ich.. bis mich eine ganz in Schwarz gekleidete Frau ansprach.. sie hatte roten Lippenstift…knallrot… und wassergrüne Augen.. wundert es mich, daß an ihrem kleinen Hütchen eine rote Blume steckte ?  sie war nicht riesig, aber der grünliche Stengel wippte als sie lebhaft erzählte, dass sie gerade heute Reservemedikamente , die abgelaufen waren, weggeworfen hat. Sie sei bei bester Gesundheit … und alles nur weil ein anderer Reisender heftigst und mehrfach nieste.. und ich eine Augenbraue hochgezogen habe, als Kommentar..

21.12. für manche beginnen heute die Rauhnächte.. ich hab was interessantes  dazu gefunden…

Gruß in die längste Nacht

Schlaf schön

Deine S.

Kurz davor und doch dazwischen….

Liebe S.,
nach fast zwei Jahren bloggen haben wir es geschafft, zwar einen gemeinsamem Blog, aber jeder einen eigenen Anzeigenamen zu haben.Mal sehen wir es läuft, buona futura, wie du jetzt heisst!
Gruselbambusel, dieses Wort liebe ich. Ich hab , muss ich gestehen, das früher verwendet, wenn ich den Kinder Gespenstergeschichten erzählt hab, man kann das UUUU so schön langziehen, gruuuuuuuselbambuuuuusel….. huuuuuu….
Nein, ich habe gerade keinen Blick für aussergewöhnliches in U-Bahn oder in Geschäften, aber schön, wenn du das spürst,das jetzt eine andere Stimmung ist, weil die Zeiten wechseln, oder wir zwischen den Jahren sind, wie es auch heisst. Wobei das für mich erst nach Weihnachten der Fall ist. Das ist für mich die Zeit, in der das Alte noch nicht beendet und das Neue noch nicht begonnen hat.
Das war die Zeit, in der ich als Kind einen besonderen , fast heidnischen, Zauber erlebt habe. Das meine Mutter keine Wäsche waschen durfte, weil sich da die bösen Geister des alten Jahres reinsetzen und ins Neue Jahr mitrüber huschen können.
Das , wenn der Sturm bläst und die Äste der grossen Buchen knarzen, Wotan mit seinen wilden Reitern durch den Himmel jagt, ruhelos, getrieben.
Dass der Tannenzweig vor der Tür ihn vertreiben sollte.
Ich erinnere, dass diese Zeit nach Weihnachten eine ganz besonders stille Zeit war, weil es gab nichts mehr zu tun gab als zu warten. Auf das Neue, das verheissende Jahr voller neuer Möglichkeiten und Versprechungen.

Komisch, eigentlich ist es ja das Weihnachtsfest,was Hoffnung bringt, und Jesus der Retter der Welt , ankommt. Der Advent die Zeit, in der wir Hoffnung schöpfen können.
Ich als Christin, die daran glaubt und relativ bibelfest ist, und Gemeindearbeit gemacht hat und alles , ich hab trotzdem innen drin in mir immer noch dieses „Zwischen den Jahren“-Gefühl. Und sehe manchmal in den Büschen die Schatten von denen, die mich begleiten und schützen, und spüre manchmal ihre Gegenwart. Widerspricht sich das nicht?
Ich gucke vielleicht zuviele Wikingerfilme. 😉
Ich hab gestern ein wunderschönes Weihnachtslied gehört:

punch brothers : Emanuel

Da krieg ich total eine Gänsehaut.

Ich wünsche allen frohen Weihnachten!

Kat.

Gruselbambusel ?

Liebe K.,

ein Wort, was ich nur von Dir kenne.. und tatsächlich kommt es mir in diesen Tagen in den Sinn..

Vorhin auf dem Bahnsteig z.B. , als ich auf die S Bahn warten musste.. wer hat da so gekichert ? Es hörte sich zuerst an, als ob es ein Kind wäre.. etwas schrill.. aber auch krächzend.. irgendwie anders… und als ich mich umdrehte sah ich ein fast zahnloses altes Männchen mit einer ziemlich abgewrackten selbstbestrickten Weihnachtsmannmütze.. es wühlte im Müll.. wohl auf der Suche nach Pfandflaschen.. in der S Bahn sass mir dann eine dürre Frau gegenüber.. Alter unbekannt und nur schwer zu schätzen.. vielleicht 50 vielleicht 70.. schwer zu sagen… graues dünnes langes Haar.. schwarze Kleidung.. Silberschmuck an allen Fingern.. nur der Zeigefinger war mit einer Art Schmuck ganz verhüllt.. sie konnte ihn auch nicht knicken und nur der Nagel des Zeigefingers war blau lackiert.. ich sah es, weil sie auf dem Fahrplan an der Decke  einer  Mitreisenden etwas zeigte.. mmmh.. sie lächelte mich unverwandt an und ich erschrak… jaja.. sagte sie da.. schau du ruhig.. und knabberte umständlich an ihrem Franzbrötchen..ich sag jetzt nichts über ihre Zähne.. aber wahrscheinlich kannst du dir denken, dass sie nicht weiss waren und schon gar nicht schön…

In der Zeit bis zum 21. habe ich öfter solche Begegnungen..  dann erst wieder ab dem 24.12. aber durchgehend dann bis zum 1.1.  als mischten sich in unsere Welt andere Gestalten hinein..aus einer anderen Zeit oder Welt.. und wenn man aufpasst kann man sie sehen.. ich jedenfalls… am Bahnhof ist es besonders spannend um diese Zeit.. Menschen kommen nach „Hause“ und sind zu Besuch.. so sah ich heute auch von weitem jemanden, mit dem ich vor 25 Jahren mal zusammen war.. auch das war ganz schön gruselig.. 🙂  aber da waren es die Veränderungen äusserlich.. und auch irgendwie nicht.. ich habe ihn jedenfalls erkannt und bin schnell weg.. was sollte ich auch sagen.. ich  beobachte gerade vorweihnachtliche Paralellweltbegebenheiten und nun treffe ich auf dich ? Lieber nicht.. der fand das damals schon komisch.. und mich zeitweise auch. so wie ich ihn dann zum Schluss.

Puuuuh… gut das meine Allgäuer Kräuterkerze noch brennt.. die schafft eine gute Atmosphäre.. und ich muss mich dann etwas weniger gruselbambuseln.. Ach so.. liebe K. das mit den Keksen tut mir leid.. wenns klappt werde ich am Freitag auch Kekse machen.. dann schick ich dir welche.. wenn sie gelingen !

Guten Dienst heute Nacht , ich werde an dich denken..

Bussi Deine

S.