Es riecht nach mehr Meer !

Liebe K.,

noch 2 Tage arbeiten, dann gehts in den Urlaub.. juppiduppi !  2011 war ich zuletzt dort, bin gespannt wie es jetzt aussieht..

Rubjerg knude besuchen..  versteinerte Seeigel und Schwemmholz sammeln, fotografieren, spazieren gehen, ausruhen..

Ein Krimi zum Mitnehmen liegt schon bereit und mein Ferienprojekt, was da heisst Prilblumen häkeln.. 🙂

Zum Sommeranfang bin ich fast wieder zurück.

Allen eine gute Zeit. Was sind denn eure sommerlichen Projekte ?

liebe Grüsse

S.

Let´s go grey…

heisst es richtig, hat mir kinder unlimited geschrieben, und das klingt wie ein Schlachtruf. Vor meinem inneren Auge gibt es gerade eine grosse Demonstration am Münchner Stachus, wo tausende Frauen mit langen, wehenden grauen Haaren auf Trommeln schlagen und „let`s go grey!“ rufen!
Manche tragen wallende lila farbene Tuniken, andere schicke weisse Hosenanzüge.Einige von ihnen sind Chefinnen von Firmen, in denen andere weisshaarige oder grauhaarige Frauen arbeiten, und sie sind gute Chefinnen, denn sie sorgen für ihre Frauen.
Andere unter ihnen  sind Mütter, die dafür gesorgt haben, das ihre Kinder zu eigenständigen selbstbestimmten kritischen Menschen geworden sind.
Sie bilden eine lange Menschenkette, ihre Haare glänzen in der Sonne, sie  rufen im Takt „let`s go grey“, und irgendwie ist diese Demo auch eine Demonstration gegen die Drogerieketten,  die die ungesunden Haarfärbemittel verkaufen. Denen wird das gar nicht gefallen, diese Demo….

Jetzt hör ich auf zu spinnen.

grey greatings
K.

Guten Morgen, du Schöne!

Liebe S.,

Nachtdienst macht mich zwar depressiv, aber ermöglicht mir das Blättern in Frauenzeitschriften ,was ich sonst selten tue, wegen „interessiert mich nicht“.Aber gestern stiess ich auf einen Artikel: Selbstversuch im sich-Selbst-Lieben.(Verdammt , ich lieb mich.Barabara, Juni 2016)

Da hat die Autorin über 4 Wochen geübt, sich in Selbstliebe zu üben. In den Spiegel schauen und sagen: Guten Morgen, hübsch bist du wieder, oder sich selbst loben, oder genussvoll freundlich zu sich zu sein….so z.B. Schaumbad, schön anziehen,sich zulächeln, meditieren, sich Zeit nehmen für sich,…. sozusagen vor sich selber  auf die Knie fallen.

Ich dachte, oh du meine Güte, brauchen wir denn Anleitungen , um liebevoll mit uns umzugehen?Immerhin hat es dieser Artikel geschafft, das ich mir Gedanken zu diesem Thema mache. Bin ich liebevoll genug zu mir selber? Ich fürchte nein. Es erfordert doch einen alltäglichen Kampf, und auch Überwindung, für mich gut zu sorgen.Grenzen zu setzen, meine Zeiten für mich zu nehmen, Dinge zu tun, die mich erfreuen, den anderen aber wurscht sind, mein Sportprogramm vornehmen und dann nicht einknicken, denn ich WEISS, dass Sport mir gut tut, -mir vielleicht morgens zuzulächeln und nicht anfangen , an mir rumzunörgeln.

Doch,  ich glaub , das kann ich.Ich find mich nämlich hübsch. Ich mag das Grün meiner Augen, aber sag das mal jemandem! Nicht wahr, ich hab schöne grüne Augen!Der lacht mich dann aus.

Manchmal aber tu  ich das, dann dreh ich mich vor dem Spiegel und sag: Das gefällt mir, was ich da sehe und dann sagt vielleicht jemand neben mir: Stimmt! Du bist hübsch.

Wir dürfen das doch. Wir dürfen selbstverliebt sein, und wir dürfen uns freuen, wenn wir uns loben oder wenn es tatsächlich jemand anders macht.

Ich hab zu meinem 40. Geburtstag von meiner FrauenGruppe eine Mappe bekommen, in die alle Frauen geschrieben hatten,was mich wertvoll macht. Manchmal hole ich diese Mappe raus und lese drin. Und dann freu ich mich, denn da läuft so ein ganz warmes Kribbeln durch mich durch.
Denn dann weiss ich wieder:Ah! Ich bin nicht nur ein Nachtdienstdepressiver-moppeliger-Nörgellappen,  ich bin auch oft anders!
Ich kann auch freundlich-hübsch-lachend-liebenswert-warmherzig-witzig-humorvoll-kreativlustig-…..

Yep! Gut, das ich das jetzt geschrieben hab, mir gehts besser.

Der Titel stammt übrigens von einem Buch, das ich vor gefühlt hundert Jahren mal gelesen habe. Und allein der Titel war schon toll!

Allerliebste Grüsse an die allerwunderbarste Freundin und alle anderen wunderbaren kreativen,nachdenklichmachenden, inspirierenden BlogLeser und BlogSchreiber! Kat.

Liebe K.,

schön wars in der Schweiz.. ich muss die ganzen Eindrücke und Ideen erstmal verarbeiten. Ab heute  erstmal 4 Tage Spätdienst .. tolle Wurst..

Wenn wir bedenken, dass wir alle ver rückt sind, ist das Leben erklärt.

Gruss zum Wochenende, und lass dich nicht ärgern daheim..

oooooooooohmmmmmmm

S.

Anger release machine die 2te….

wie wäre es einfach nur mit dasitzen und gucken? Und der Welt ihren Lauf lassen? Was kommt, das kommt, was nicht kommt, bleibt halt weg. Ich bin gut so, wie ich bin. Ich darf mir meine Bedürfnisse und Wünsche erfüllen, denn ich bin es wert.

So.meine liebe Freundin S.,…. Und auch wenn das da oben  klingt wie das Mantra einer Frauengruppe, egal! Sollen sie mich doch mal gerne haben, alle! Hatten wir hier zwar auch schon, aber auch egal. Das Bild hat mein JüngstLiebsterSohn gemacht , und ich setz mir das als Bildschirmschoner auf mein Handy. Damit ich immer weiss, wie entspannt man sein könnte. Auch wenn ich keine Katze bin, so zu gucken ist möglich .

Ich erwarte entspannt deinen Reisebericht.

Grüssle K. die Nachtschwester(das kommt noch dazu, zur Laune, NACHTDIENST!) aber egalismiregalismiregal…..

Anger release machine

guck mal, S., das ist doch ne Klasse Erfindung! Ich schmeisst nen Euro rein, kommt ein Teller raus oder ne Tasse,oder ein Glas, je nach Wunsch, das darf ich dann zerschmeissen.
Ich bräuchte so was jetzt.
Zuviele Gedanken jagen durch meinen Kopf, zu viele ungerechte Worte verlassen meinen Mund, und wenn ich entspannt in meinem Buch lese, und mir dabei die Augen zufallen, schrecke ich schnell wieder hoch,weil mein Herz rast, weil mein Kopf so schnell und unglaublich viel denkt….
Dabei weiss ich doch, das das Weltgeschick nicht von mir anhängt, und das andere auch ohne mich klarkommen, aber wo ist da der Abschaltknopf?
Kennst du das? Ich wäre so gerne entspannt und ruhig und freundlich zu jedermann, am liebsten zu mir selbst.
Wie war deine Auszeit? Gutes Ankommen wieder!
K.
(Diese Maschine übrigens illegal in einem Museum fotografiert, ohne Blitz, wurde prompt getadelt von der Museumswärterin, seufz…)

Wieso…

gruselt es mich so vor meiner prallgefüllten Arbeitswoche? Liebe S., du bist jetzt auf dem Weg in die Schweiz, ich beneide dich. Im Zug sitzen, rausschauen, wohin fahren, ein Ziel haben….
Gestern war so ein schöner Tag, Sommer, die SchönsteTochter stand überraschend vor der Tür, es war Stille im Garten, Sonne, Insektengebrumm.Später gemeinsames  Skypen mit dem GrösstLiebstenSohn, der JüngstLiebsteSohn unterwegs mit dem Fahrrad…. Es war so friedlich. So sommervoll. Und jetzt sitz ich hier, und es regnet, und ich hab so ein Ziehen im Herzen, und Sehnsucht nach solchen Tagen.

Mehr davon, von solchen friedlichen Tagen, bitte….jetzt draussen der Regen, im Herzen die Sehnsucht, seufz… Melancholie oder was weiss ich.

Auf gehts jetzt, Geld verdienen. Dir eine wundergute Zeit dort.

Kat.

Danke an 95 Follower!

Heute morgen haben wir die 95 vollgemacht! Vielen Dank an alle die uns lesen, kommentieren oder ein „gefällt“ da lassen…

Und auch danke an die, denen wir folgen, ich hätte nie gedacht, dass die Blog-Welt so bunt und anspruchsvoll ist. Morgens zum Frühstück klapp ich mein Tablet auf und gucke, was so los ist im WordPressUniversum.
Vieles lässt mich lachen, schmunzeln, manches macht mich nachdenklich, einiges lässt mich denken und erinnern, zeigt mir Parallelen auf, ich staune über manche literarischen Worte und Sätze, bei denen ich einfach nur denke: Wie schön! Und die Fotoblogs find ich ja auch Klasse!
Die WordPressfollower kennen wir nicht persönlich, aber wir sind auch auf Facebook, Gezeitenwechselblog, da folgen uns 13 Menschen, die ich alle kenne. Und von denen , und unseren Emailfollowern hab ich auch ein persönliches Feedback bekommen:
Dass es schön ist, uns zu lesen, das sie gelacht haben über den einen oder anderen Artikel, dass sie nachgedacht haben über das, worüber wir geschrieben haben, dass es sie berührt hat.
Darüber freue ich mich. Sehr sogar.
Heute dachte ich darüber nach, warum wir eigentlich diesen Blog gestartet haben? Weil wir in unserem Lebensumbruch „Wechseljahre“ auf der Suche waren nach Menschen, denen es ähnlich geht. Weil wir wissen wollten, ob es uns alleine so geht, dass wir Angst haben vor dem Älter werden, dass sich Veränderungen ergeben, wie wir damit umgehen können, wie andere damit umgehen.
Es hat funktioniert! Jedenfalls für mich. Wir haben einen Austausch mit Frauen und Menschen, die nicht mehr unbedingt 2o sind, die etwas wissen vom Leben, die uns über dieses Leben berichten, was uns wieder zeigt, das wir nicht alleine sind mit unseren Gedanken. Und das man trotz Älter werden neugierig sein darf, und das man bzw Frau neugierig bleiben kann und lebendig, und das es einfach Spass macht, zu leben, zu schreiben und zu denken. Wobei wir erst denken sollten vor dem Schreiben. Aber zum Glück gibt es die Korrekturtaste!

Und ich ; Kat. hab nämlich allen Lesern ein Blumensträuschen gepflückt, so als kleines Dankeschön.Siehe Titelbild.

Die Hundert naht!Grüsse Kat. ❤

Uiuiui……

Liebe  S.,
ich sitze hier mit Brille und Hut auf dem Kopf, weil der Hut meine Gedanken zusammenhält und schreibe an meiner Facharbeit für meinen Kurs. Ist ja ein bisschen ein schwerwichtiges Wort, FACHARBEIT, es dürfen auch Erfahrungsberichte oder sogar Selbstreflexion zum Thema Sterben und Tod sein. Gut,dann mix ich das eben, kleiner Exkurs in die Intensivmedizin und dann Fallbeispiele, ufff…. ich hätte nicht gedacht,das das so schwierig ist. Aber, ausser das die Tastatur versagt bei der Grosschreibung, flutscht mein aufgerüsteter Laptop.
Nur  irgendwie hole ich mir gerade Geister her, wenn ich an all die Patienten denke, bei denen ich zugegen war im Sterben, und über die ich schreiben könnte.
Draussen scheint die Sonne, ich werde jetzt ne Runde laufen und sie abschütteln, die Geister, im Sonnenschein.
Morgen fahre ich nach M. Ich treffe mich mit einer ehemaligen Arbeitskollegin. Als ich sie kennenlernte, war sie in meinem jetzigen Alter und ich war eine Jungspundin. Ich war verwundert, dass sie sich damals mit uns abgab. So jung wie wir waren. Ich hab immer gedacht, wie es wäre, wenn ich dann in ihrem Alter bin.Ob ich dann auch mit jüngeren Kolleginnen weggehen würde? Ob die mich dann noch mögen würden? Was würden sie von mir denken? Mittlerweile ist K. in Rente, pflegt Kontakte zu anderen ehemaligen Kolleginnen, und sie hat bis zum Schluss als Krankenschwester gearbeitet. Und das gerne! Und sie erzählt immer noch begeistert von der Arbeit, und Patientengeschichten, aber fehlen tut ihr das nicht.Sie hatte das Glück, dass sie noch Altersteilzeit nehmen konnte.Also ne Zeitlang weniger Gehalt, dafür früher in Rente mit mehr Geld. Oder so ähnlich.
Tja……..

Was blüht uns? Ich spiele jetzt mal Lotto! Haha, man soll die Hoffnung nie aufgeben!
Umärmelung, Kat. mit schwirrendem Schädel….

Wir sind schliesslich nicht aus Zucker!

….hab ich heute morgen zu meinem Lieblingsitaliener-Mitbewohner gesagt, als er zögernd eine Jacke rausgesucht hat, und überlegt hat, ob wir bei dem Dauerregen überhaupt spazieren gehen sollen. Oh, liebe S., ich hab mich angehört wie meine Mutter früher! Sie hat das auch immer gesagt, wenn wir raus mussten aus dem Haus, damit sie ihre Ruhe hatte,  in den verregneten Ferien , obwohl es kalt war, manchmal Schnee lag, der Wind heulte, es aus Kübeln regnete…
„Du bist schliesslich nicht aus Zucker!“
Ich hab mich damals gefragt, was passieren würde, wenn ich wirklich aus Zucker wäre.Ich würde zusammensacken zu einem kleinen Häufchen weisser Körner, der Regen würde sie erfassen und in den Rinnstein spülen. Dann wäre ich weg. Ich würde zerfliessen wie ein Schneemann, wenn die Sonne scheint. Übrig blieben vielleicht die Gummistiefel und die schrecklichen Übersocken, die immer zu klein waren und meine Füsse fast erfrieren liessen- der Rest von mir wäre verschwunden in der Kanalisation.
Hätten sie, die Erwachsenen,  um mich geweint? Hätten sie mich überhaupt gesucht? Und hätten sie sich womöglich gefragt, warum ich ohne Gummistiefel verschwunden bin? Meine zuckersüssen Zuckerkörner wären durch die Kanalisation geflossen und irgendwann wäre ich im Meer gelandet. Eigentlich eine schöne Vorstellung.

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Verregnete Grüsse von der  zuckersüssen  K. 😉