Re.:Siufeschter

Liebe S.,
das ist ein komisches Wort, ich überlege, ob das  nach zuviel Sektkonsum ensteht, das man Sylvester so ausspricht?
Für deinen letzten Beitrag sag ich danke, für diese schönen warmen Worte.

Und ich lasse es mir nicht nehmen, zum Jahresende auch noch meinen Senf dazu zu geben.
Ja, 2016 war so schlecht nicht.

Fazit:Es gingen Türen auf.

Plötzlich gab es Möglichkeiten zu Veränderungen, an die wir nicht gedacht haben. So bist du, wie gesagt,  in die Nähe deiner Arbeit gezogen, hast einen neuen Anfang gewagt, und für mich entstand die Möglichkeit in 2017 nochmal zu lernen,eine Fachweiterbildung zu machen, um damit aus dieser Schichtdienst Tretmühle und der Frage: Wie lange schaff ich das noch?  rauszukommen.

Und ich bin immer noch überrascht datüber, das es einfach so geschehen ist, ohne dass ich mich gross bemüht habe. Ausser das ich diesen Palliativkurs gemacht habe, aber ich hatte mit diesem Zertifikat ganz andere Pläne, als das was ich jetzt vorhabe!
Es hat mir gezeigt, dass es nie zu spät ist, was neues zu wagen.
Ich weiss zwar nicht, ob das, was ich da lernen werde, sich überhaupt in meinem 52 jährigen Hirn noch festsetzen kann, ich war nie eine gute Lernerin, ich bin immer so durchgeflutscht, durch meine Prüfungen. Ich hoffe, das bei dieser Ausbildung der Vorteil ist, das ich bereits viel praktische Erfahrung habe, und deshalb nicht unbedingt auf einen GinkgoTablettenMassenKonsum zurückgreifen muss.

Aber das ist jetzt schon wieder Vorausschau, statt Rückschau.

Danke für deine Freundschaft, danke für dein Sein, danke an alle, die uns lesen, danke an all die Menschen , die mein Leben so reich machen! Und das waren dieses Jahr so VIELE! (Ich dachte gestern: das gibt ne Sause auf meiner Beerdigung 😉 , wenn die alle kommen, diese vielen besonderen Menschen, die mir dieses Jahr gezeigt haben, das sie mich mögen! Aber das dauert ja noch! Bis die Sause stattfindet! Vielleicht bin ich bis dahin ne eklige, nervige Alte geworden und keiner kommt mehr? Grins! )

Und zur allgemeinen Lage hab ich einen tollen Beitrag von JuckPlotz gefunden, dem kann ich so nichts mehr zufügen.
In diesem Sinne:

Wir selber haben es in der Hand.
Grüsse Kat.

 

Alltags/Altersfreuden VII. -hurra-😃

Liebe K.,

morgen geht die Reise los, und ab dem späten nachmittag machen wir die Gegend bei dir unsicher. Das wird toll ! kicher

Hier ist alle grau in grau und nieselig, und ich „darf“ noch einiges erledigen..bevor es morgen in der früh losgeht. Hoffe nur, dass es keine S Bahn Verspätungen gibt, weil heute Abend und morgen früh hier „alle Ordnung -Wach- und Demo Teams“ wieder abreisen. Bis jetzt sind wir so mittelmässig vom OSZE Treffen eingeschränkt.. Hubschrauber, grosses Polizeiaufgebot, Verspätungen der S Bahn, Strassensperrungen usw. Wo im Ganzen eine, bzw. „die Chance“ für Hamburg sein soll, versteht hier aus meinem Umfeld keiner. Es ist einfach teuer und gefährlich mitten in der Stadt so ein Treffen zu machen. Und der Rest ist einfach Schönrednerei. Da wars bei euch in Bayern ja im letzten Jahr schlauer.. jwd.. wie du schriebst.
Das ist nur das Drumherum. Inwieweit es Inhaltlich etwas gebracht hat, wird sich ja erst zeigen.

Auf Reisen sein…. :
Am Schwierigsten finde ich immer „was zum Essen und Trinken“ mitnehmen.. was nicht rumschmiert, komisch riecht, zu schwer zum tragen ist,oder irgendwie zubereitet, geschält geschnitten oder sonst was muss… und -nein- ich mag keine Smoothies ( würg)
Wahrscheinlich nehme ich eine kleine Thermoskanne Tee mit und ne Fl.Wasser ein paar Brote.. und etwas Obst schon geschnitten.. und kennst du diese Süsskartoffelchips ? Die sind echt gefährlich.. Bei der Arbeit hatte die gestern ein Kollege mitgebracht… 5 Minuten.. ratzeputz weggefressen vom Spätdienst.. lach..also die hole ich mir nicht.
Und zum lesen E. Poniatowska: „die Frau des Windes“, ein Buch über die Malerin und Autorin Leonore Harrington.

lieben Gruß
S.

Alltagsfreuden/Altersfreuden V. – so einfach-

Liebe K.,

das gefoid ma närrisch guat ! Des mid am tanzn und am crossova.  Und des du die do so richtig hoimisch fuist.

Eine der kleinen Freuden des Alltags war diese Woche dein Tipp für die Granatäpfel und die Methode, wie man die Kerne „spritzfrei“ auslösen kann..Ich mag so gern frische Granatäpfel.. diese rubinroten knackigen Kerne, sie kommen mir immer wie kleine Kostbarkeiten vor…. hätte mi beinahe im Obst und Gemüseladen eine Plastikbox nur mit den Kernen gekauft. die Frage, wär hat das wie und wo und wann per Hand gemacht, hielt mich dann doch davon ab…

In einer Schüssel mit Wasser.. quasi -unter Wasser- da wär ich nie drauf gekommen. Und dank deines orientalischen ( darf man das sagen ?) Kochbuchs, weiss ich das jetzt.. ich hab noch einen .. gestern gekauft.. frisch.. den werde ich gleich  zubereiten..mmmmmh

guten Wochenanfang.. ganz bald sehen wir uns !

Deine S.

 

Alltagsfreuden/Altersfreuden IV.

Liebe S., im Auto sitzen, irgendeine CD reintun, weil Radio nervt, zuviel Werbung, draussen Abenddämmerung, ich fahre am Wald vorbei, in der Ferne die Stadt, Nebel über den Wiesen und dann kommt dieses Lied.

Lang nicht mehr gehört und trotzdem Textsicher beim Mitsingen.
Wie oft hab ich da schon mitgesungen, mitgeschluchzt: I need a raincoat….
Auch ne Alltagsfreude, alte Erinnerungslieder plötzlich wieder hören.Im übrigen ist diese Live Version noch besser als die alte Studioaufnahme. Ich kauf mir jetzt das Live Album. Mit sehnsüchtigen Grüssen Kat.

Alters und Alltags- Freuden II .

Liebe K.,

„I’am a hopeless romantic with a dirty mind“

Aber dir zu Liebe, werde ich mich auf dieses Thema natürlich einlassen und bin wie immer gespannt, was dabei am Ende herauskommt.

Eine Alltagsfreude habe ich heute zu bieten..

Ich liiiiebe den song Cheek to Cheek.. und seit heute weiss ich, dass der Tanz Astaire Fox genannt wird.. auf zum Tanzunterricht im nächsten Jahr. ( mein Lebensgefährte kommt mit!! Hurra!!!)

 

Und jetzt heisst es auf ins Arbeitswochenende

es grüsst dich

S.

 

 

 

Neue Wege

Liebe S.,
eigentlich wollen wir ja unsere wöchentliche Themenreihe machen, aber jetzt mach ich was ausser der Reihe. Es war etwas schweigsam in unserem Blog die letzten Tage, manchmal ist im Leben landunter, dann sind andere Dinge wichtiger.

Ich bin seit Freitag auf Wolke sonstwo. Am Freitag gab es die PalliativZertifikate, und die Kursleitung hatte alle Chefs zum Festakt eingeladen . Ich wollte das erst nicht, ich dachte, der nimmt mich doch sonst auch nicht wahr! Aber dann kam Herr Chef, gab mir die Hand, brachte mir eine Flasche Wein(leider war die nimmer gut, wörx, egal, die Geste zählte) und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, in einer Weiterbildung für andere Kollegen Stunden zu geben zum PalliativThema . Klar, logisch gerne! Und dann fragt er mich, ob ich woanders arbeiten möchte, Onkologischer Schwerpunkt und die Weiterbildung zur Onkologie Fachkraft machen will. Hei, ich bin 52! Die Ausbildung dauert 2 Jahre! Aber der Arbeitsplatz danach wäre dann ohne Nachtdienst, ich wäre weg von der Intensivstation. In der neuen Arbeit wäre der Schwerpunkt Patientenbetreuung und Medizin, und ach, alles so Gutes Sach, was ich nie dachte, das ich dafür mich qualifizieren würde! Als ich ihn fragte, ob er wüsste, das ich 2031 in Rente dann ginge, sagt er: Alte Pferde schickt man nicht immer gleich zum Metzger. 😉

Es tun sich neue Wege auf, S., ich bin so glücklich. Erst mal durch die Wertschätzung, die mir entgegen gebracht wird, er sagte, jemand der sich so einsetzt, diesen Palliativkurs durchzuboxen,der ist in seinen Augen sehr gut befähigt, die Arbeit in der Onkologie zu machen.
Dieses Schreckgespenst: Nachtdienst und 3 Schichten bis zur Rente machen müssen, ist weg, die Sorge, wie schaffe ich es mit 60 Jahren 150 Kilo schwere Menschen zu lagern und zu pflegen, wie halte ich die Situation mit der Ethik in der Intensivmedizin noch 15 Jahre lang aus, ohne abzustumpfen, oder zu zerbrechen- all das ist gelöst.

Es gibt Wege raus aus diesen Sorgen. Wir beide stellen uns ja seit 2 Jahren die Frage, wie geht es beruflich mit uns weiter, wie lange können wir das so noch machen? Bei mir hat sich ne Tür geöffnet, unverhofft….Und niemand hat mir bis jetzt abgeraten, selbst Kollegen, die ich sehr vermissen werde, denn wir sind ein Supertolles Team, sagen: Mach das, das ist deine Chance, wenn nicht du wer dann?
Und weil ich da so beschwingt war, konnte ich auch Gehaltsvorschläge machen, da ich mich ja auf Grund der fehlenden Schichtzulagen finanziell eher verschlechtern werde, und Herr Chef hat gesagt: Okay, er schlägt es der Personalabteilung so vor. Schaun mer amoi….ob das so klappt…
Ich hoffe, ich werde jetzt nicht grössenwahnsinnig, haha!

Es wird spannend. Und wir zählen noch laaang nicht zum Alten Eisen! Das freut mich besonders!

Liebe Grüsse
Kat. auf dem Höhenflug

Herbst Zeit Los

Liebe S.,
wir beide mögen ja Ullis Blog „cafeweltenall„, und heute las ich einen Beitrag von ihr, der mich jetzt fast eine Stunde beschäftigt hat. Herbstzeitlose, dieses Wort hat sie erwähnt, und ich dachte darüber sehr nach. Ich glaube, dass ich als ein Kind ein Bilderbuch hatte, wo die Frau Herbstzeitlose unter der Erde hockt und im Herbst hervorkommt. Ich glaube, das ich auch ein Gedicht kannte, in dem es um die Herbstzeitlose ging.Im Grossen WWW hab ich aber nichts darüber gefunden, nur ein sehr schönes Gedicht von Else Lasker Schüler:

Weltflucht

Ich will in das Grenzenlose
Zu mir zurück,
Schon blüht die Herbstzeitlose
Meiner Seele,
Vielleicht – ist’s schon zu spät zurück!
O, ich sterbe unter Euch!
Da Ihr mich erstickt mit Euch.
Fäden möchte ich um mich ziehn –
Wirrwarr endend!
Beirrend,
Euch verwirrend,
Um zu entfliehn
Meinwärts!

Das passt so gut zu meinen Gedanken! Und zu dem was wir uns immer so schreiben!
Und dann ist mir eingefallen, das die Herbstzeitlosen in meiner Heimatstadt im Herbst ganze Wiesen füllen und jemand  mal zu mir sagte, „verrücktes Wetter, blühen jetzt schon die Krokusse!“ und ich sagen konnte, „Nein, das ist die Herbstzeitlose!“

Und nach diesen Gedanken hab ich mich aufs Fahrrad gesetzt und bin in den Wald geradelt, um zu gucken, ob sie jetzt bei mir schon blüht. Es regnete, es war kühl, das Laub das schon zu Boden gefallen war, raschelte , der Wald roch nach Erde und Feuchtigkeit, und ich dachte so für mich.“ Das ist meine Jahreszeit“. Satt, grünbunt, erdig,..
Und dann fiel mir mein Vater ein, der  vor Jahren sagte:“ Die Herbstzeitlose ist wie eine  Frau im Herbst ihres Lebens und  sie hat sich noch mal so richtig rausgeputzt.“
Und ich dachte so sehr an ihn, weil er heute Geburtstag hat, aber schon lange in der anderen Welt ist, und ich bin traurig geworden, weil er mir fehlt. Immer noch. Immer wieder. Komisch, oder?

Ist Trauer zeitlos?

Melancholische Grüsse

Kat.

NeissaDeissaSleissa

Hallo, liebe Freundin!
Dult ist wieder, dieser bayrische Haushaltsmarkt, wo man alles alles für den Haushalt bekommt. Messer, Lappen, Töpfe, Bürsten, Haushaltskittel, Tischdecken,… ich hab letztes Jahr davon schon geschrieben.

Es ist sehr schön, Leute anzuschauen auf diesem Markt, da gehen nämlich der und die hin, die normal sind, rote Haare, graue Haare, grüne Haare,  lang und dünn und klein und rund, Grossväter, Mütter und Väter, Grossmütter, die mit ihren Enkeln elektrisch betriebene Fellknäuel angucken, die auf einem Teller rollen, junge Paare, die Pfannen kaufen wollen, eine 94 jährige, die schon “ laang koa Dampfnudel mehr g`macht hot, mei , wer sollt denn dös essan? und an Dopf brauchts a nimmer, an neuen….“
Schade,sagt der PfannenVerkäufer, er tät scho kommen zu ihr, wenns eahm sogt, wans welche mochan tat.

Sehr schön!

Und ich hab wieder erfolgreich mich überreden lassen, etwas zu kaufen, was ich unbedingt brauche! Eigentlich wollten wir einen Topf kaufen, eine Kasserole, damit der Milchreis nicht immer anbrennt.Und blieben vor dem Stand einer SuperGemüseHobel-Anpreiserin stehen. Schrappschrapp, schnippelte sie die Zwiebeln, den Lauch, die Karotten, wechselte in einer Affengeschwindigkeit den Aufsatz und begann, Kraut zu hobeln, wuschwusch, flogen die Krautspäne auf die Platte. Und dann der nächste Hobelaufsatz, 3 Gurkenscheiben in einem Wischwisch, zack, war die Gurke niedergemetzelt.Huuuh, der LieblingsItaliener und ich sahen uns an. Brauchen wir unbedingt! sagten unsere Blicke. Der nächste Aufsatz, winzigkleine Möhrenstückchen in Sekundenschnelle abgeraspelt!
Und dann der Preis! Eigentlich, bei den Verkaufsfernsehkanälen kostet das Ding nur 29.90, bei ihr schon ein wenig mehr, aber dafür!!! Achtung!!Gibt es ALLE AUFSÄTZE umsonst dazu ! UUUND!!! Einen Schäler, rattenscharf, obendrauf!
Okay, also keine Kasserolle, dafür einen Multi-Sleissa! (Multislicer ausgeschrieben)
Zu Hause, tja, was soll ich sagen? Was so einfach aussah am Gemüsehobelstand, erfordert doch Übung. Die Karotte wurde nicht so schnell so klein, die Zwiebel brannte trotzdem in den Augen und die Gurke wurde hauchzart abgehobelt, am Druck muss ich noch arbeiten. und meine Finger rechtzeitig aus dem Gehobel rausnehmen, denn sonst gibts NichtVegetarischesGemüse.

Aber blogschreiben geht noch, grins!

Schönen Sonntag Kat.

….älter werden, jung bleiben?….

Liebe S.,
heute fuhr ich an einem Haus vorbei, an dem ein riesengrosses bemaltes Bettlaken hing mit der Aufschrift:

         Liebe G…., du wirst heute nicht 60!!!!!
❤ ❤ ❤
Nein!!!
Du wirst erst 18 mit 42 Jahren Erfahrung!!!!!

Mein erster Impuls war: Oweia, bitte, niemand soll jemals ein solches Bettlaken an meiner Hauswand aufhängen!
Mein zweiter Impuls: Fühlt sich G. wie 18 jährig? Ist es blöd, noch 18 jahre alt zu sein?
42 Jahre lang 18 zu bleiben, und Erfahrungen zu sammeln, aber immer noch in der
18 jährigen zu stecken und keine Veränderungen an sich wahrzunehmen?
Ich möchte niemals wieder 18 jahre alt werden. Als ich 18 wurde,  war ich noch gar nicht fertig. Da war noch so vieles , was werden konnte, was kommen sollte, und ich selber war noch gar nicht die, die ich jetzt bin. Und jetzt, so wie ich bin, ist es doch richtig gut, finde ich. Fertig bin ich ja immer noch nicht, aber da bleib ich dran.Ich höre oft Gespräche, in denen es ums Älter werden geht. Meine Kollegin meinte letztens, ihr schlimmster Geburtstag war der 30. Ich dachte an meinen 30., zwei Kinder die auf mir rumturnten, ein Mann,der mir ein tolles Fest am See beschert hat, und keine Angst vor der Zukunft.
Mein 40.? War ein bisschen blöd, eine Mücke hatte mir am Vorabend ins Auge gestochen und ich sah aus wie Quasimodo, es gibt keine Fotos von dieser Feier, aber Erinnerungen an Freunde, grosse Kinder , die musizierten, an Lachen und ein bisschen Wehmut. Irgendwas war im Umbruch.

Mein 50., ja das war schon ne Nummer härter, weil 50. Die Kinder erwachsen, das Leben neu aufgebaut, trotzdem zweifelnd, was noch kommt.Sorge, wie es weiter geht und wo ich hinwill. Was noch bleibt.
Aber als schrecklich hab ich keinen meiner runden Geburtstage gefunden. Immer ein bisschen so als Resümee, was war , was kommt, wie geht es weiter mit mir.
Meine Mutter sagte an ihrem 80.: „Es ist komisch, aber viele runde Geburtstage kommen jetzt nicht mehr“.
Tja, ……was soll ich dazusagen? Bitte, hängt niemals ein Bettlaken mit meiner Jahreszahl an die Hauswand!

Liebe Grüsse!Kat.