Fremde Gärten

Liebe S.,

ich bin geradelt heute früh. Weil mir nämlich der JüngstLiebsteSohn, der SportAdditum macht in der Schule, erklärt hat, dass es nichts bringt, wenn man nur Krafttraining macht, sondern Ausdauertraining sei wichtig.  Besonders mit zunehmendem Alter, wenn die Pfunde purzeln sollen.
Und so gehe ich seit 3 Wochen im Fitnesstudio eisern auf den Crosstrainer, und zwar 40 Minuten, Herzfrequenz 140, schnaufschnaufschwitz…. und mach dann ein wenig Muskelstärkung. Oder, wenn es die Zeit erlaubt, fahre ich mit dem Radel zu meinem Nebenjob. Dank meiner Supercoolen Fahrrad- App weiss ich jetzt auch , wieviel Kilometer es sind (6,9 einfach), welche Steigung (121 meter) wieviel Zeit (Hinweg 32 Minuten weil Steigung hinauf, Rückweg 21 Minuten weil Steigung hinab) und wieviel Kalorien ich dabei verbrauche (egal!).

Es ist ein wunderschöner Weg dorthin, durch die Dörfer, über die Wiesen, an einem Bächlein entlang. Ich schaue beim Fahrradfahren in die Gärten. Wie verschieden Gärten sein können!

Manche sind sehr klar und strukturiert, mit weissen Kieseln ausgelegt, schnurgerade Wege, ein einsamer Buddha auf einer Betonplatte.
Andere zeigen, dass sie vor Jahren mit Planung angelegt wurden, mittlerweile verwildern und verwuchern sie. Vermooste Betontreppen, überwachsene Gartenwege. In einem steht ein Pavillon, erinnert an eine Weinlaube aus den 70er Jahren, der Garten ist winzig, aber die Weinlaube findet ihren Platz.

Dann gibt es die Gärten der neugebauten Häuser, mit niegelnagelneuen Schaukeln drin, und Sandmuscheln. Für die neue junge Familie.

Ich male mir dann aus, wer wohl in den Häusern zu diesen Gärten wohnt, was sind das für Menschen und welche Geschichten haben sie?
Im Moment blüht so viel, es wuchert, ich liebe die Kletterosen an den Mauern der alten Häuser, ich liebe den Phlox, der in den alten Gärten überbordend blüht.
Nach 8 Jahren in Schwaben hab ich bereits Erinnerungen an Häuser, die einst an Stellen standen, zu denen ich fuhr im Pflegedienst, und die alten Leute versorgte, die dort drin wohnten, mit Holzofen und fliessend kalt Wasser.

Diese Häuser mussten neuen weichen, mit eben  kleinen Gärten aus geraden Steinplatten und mit Metallzäunen.
Schade, denk ich dann, und denk an den alten Mann, der mit 86 sein Holz zum Heizen reinschleppte trotz wehem Fuss und dessen Sprache ich kaum verstand, weil er ein Hiesiger war, und ich nicht, aber gelacht miteinander haben wir trotzdem.

Was für schweifende Gedanken!

Ich radel weiter durch die Gärten, denn auf dem Crosstrainer denk ich nicht so schöne Gedanken!

Liebe Grüsse

Kat.

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Liebe Frau Sommer! ;)Ja, Sie haben wirklich recht, diese Geschichte…

 

….mit dem Namen….und dem Gehirn…

Guten morgen , liebe Freundin!

Wenn mich jemand damals, als ich noch jung und knackig war, mit Fräulein Schr. ansprach, fühlte ich mich unwohl. Als ich älter wurde und mit Frau Schr. angesprochen wurde, dachte ich, da meint jemand meine Mutter. Und hab mich mit erstaunten Augen umgeguckt, wo sie denn wohl ist, meine Mutter, Frau Schr.
Dann heiratete ich und wurde Frau Schn. Kein grosser Unterschied , aber auch kein Name, der zu mir gehörte.

In der Arbeit war ich immer Schwester Kat. Oder nur Kat. Für die Patienten in der Ambulanten Pflege war ich die Kat, und das schuf Vertrauen und Nähe.
Auf der Station, auf der ich zur Zeit arbeite, sprechen die Kolleginnen von einander als : „Ist die Frau Maier heute nicht da? Die Frau Eumel hat jetzt vier Tage frei und die Frau Murks ist auch wieder krank.“
Das hat mich sehr irritiert, denn auch sie Duzen sich untereinander.

Mein härtestes Erlebnis hatte ich in der Ausbildung auf der Neugeborenenstation, ich habe  es 8 Wochen geschafft, die Kolleginnen weder mit Namen noch personalisiert, als mit Sie  oder Du anzusprechen.Sehr sehr anstrengend war das!

Ja,manchmal wird einem einfach etwas klar im Hirn, etwas , was man schon andauernd macht.
Deshalb bin ich jetzt auch mal guten Mutes wegen dieser Prüfung morgen, denn ich glaube, mein Hirn weiss schon einiges, ich muss morgen nur in der Lage sein, das auch rauszukitzeln aus der Masse unter meinem knöchernen Schädeldach. 😉

Und noch was: Ich liebe meinen Namen. Mein Name, das bin ich!

 

Deine Kat.

Schrumpfhose

Hallo, meine liebe Freundin S.!

Mich hat der Altersschlankwahn nun doch wieder gepackt, ich dachte zwar, ich sei drüber weg, aber ich kann mich den Versprechen der Industrie nicht erwehren!

Und da ich ja gerne den Weg des geringsten Widerstandes gehe, obwohl ich ja auch Sport mache und manchmal auch nicht die ganze Tafel Schokolade aufesse, ist es doch sehr verlockend, wenn ich in einem grossen Kaufhaus in der Strumpfabteilung auf eine Leggings stosse, die verspricht: Leggings, aktiv schlank, für eine schlankere Silhouette! Cool! Schlank aussehen will ich immer! Runtergesetzt war sie auch noch. Das Wort „aktiv“ fand ich klasse!
Eine Legging, eine Strumpfhose in altdeutsch, für um bequem auf dem Sofa zu chillen, Schokolade zu essen und dabei schlank zu werden, das ist doch ein Deal!
Gekauft! Als ich dann auf dem Heimweg im Bus die nähere Erklärung las, stieg meine Begeisterung! Mit der Kraft von eingewebter Infrarotstrahlung lässt dieser Stoff das Fett schmelzen! Und massiert mich noch dabei!

Wie cool ist das denn! Neudeutsch ausgedrückt: ME-GA!!!
Bis zu einer Kleidergrösse weniger! Hey, dann passt mir doch Grösse 42 womöglich bald wieder! Super!
Ich träumte heute Nacht von einem schlankeren Ich….

Und- ich sag dir, es funktioniert! Ich hab diese Strumpfhose gestern angehabt! Am Anfang sass sie ziemlich eng und knapp, im Laufe des Tages(man soll sie 10 Tage lang 8 Stunden tragen) allerdings begann sie Falten zu schlagen. Die Hosenbeine wurden länger und ich fing an, die die Hose hochzukrempeln.

Heute hab ich die Hose wieder angehabt, es war sehr heiss und bei Hitze wirkt das Akti-mineral besonders gut.
Mein Sohn begann mir den Kopf zu tätscheln und sagte: Na, kleine WinzelMama?

Am Nachmittag musste ich mir einen Stuhl holen, um den Kühlschrank zu öffnen, die Hose hatte ich mittlerweile mit einem Gummiband um mich rumgebunden und die zu langen Hosenbeine mit Wäscheklammern befestigt.
Ich schwitze sehr. Als ich den Müll rausbringen wollte, bin ich fast durch die Gulliritzen geflutscht, meinst du , ich sollte diese Hose lieber ausziehen?
Aber es steht doch da : Man soll sie 10 Tage tragen!
Vielleicht ist das auch nur eine miese Kampagne, um kräftige gestandene Frauen in Nichts aufzulösen? Wer steckt hinter diesem perfiden Plan, uns Frauen in Gullis verschwinden zu lassen?
„Übrig blieb nur eine schwarze Infrarotschrumpfhose, der Rest meiner Frau löste sich in Nichts auf! “
Das steht dann in meiner Vermisstenanzeige!

AAARRRGGHHHH, ich muss raus aus dieser Hose!

Ich schrumpfe!!!
Hilfe!!!!
Kat., gluckernd im Gulli……

 

Anmerkung: Fast alles ist wahr! Laut einer Studie an 24 Frauen, die diese Hose 10 Tage lang trugen, wurden durchschnittlich 0,2 cm Beinumfang, 0,4 cm Hüftumfang und 0,2 cm Knieumfang verloren. Das ist doch ne Leistung! Bin gerade aus dem Gulli geklettert und trage wieder meine normale Jeans.  😉

Wiedersehen

Liebe S.,

Dieser kleine Dackel lag auf dem Fensterbrett bei meiner Schwester.DSC_1636(1)

Als ich klein war, hatte er seinen Platz auf der Mahagonikommode meiner Grosseltern. Sein Fell, auf dem er lag, war weich und flauschig, sein kleiner Bronzekörper kühl, glänzend und glatt. Auch dieser Waldi ist in die Jahre gekommen, früher fühlte sich sein Fell weicher an als jetzt. Aber es war schön, ihn wieder zusehen.

So wie auch dich am letzten Wochenende!
Hamburg ist einfach wunderbar! Danke für alles! Kat.

Alt-werden

Liebe S., ich musste heute so lachen:

Ich steh im Bio-Supermarkt und bemerke , wie mich ein ur-ur-alte Dame anschaut und mich anlächelt.

In meinem Kopf rappelt es: Kenn ich die aus meiner Pflegdienst- Zeit? Hatte ich sie als Patientin , Zustand nach Schenkelhalsfraktur, oder war das die Ehefrau eines Herzpatienten?
„Entschuldigung“, sag ich zu ihr, „woher kennen wir uns ?“

„Na“, sagt sie, „unsere Söhne waren doch zusammen im Kindergarten!“

Ich hab innerlich laut aufgelacht, wann denn? 1938?

Aber ich sag: „Ja, wie geht es Ihnen denn?“

„Ach,“ sagt sie, „bis auf das alt werden ist alles gut. Wo ist denn bloss die Leinsaat? “

Sie ergreift ihren Rollator und schnappt sich einen Beutel getrocknete Kichererbsen, lächelt mir zu und verschwindet im nächsten Gang.

Eigentlich hätte ich sie umarmen sollen.

Liebste Grüsse deine  Ur-ur-ur- alte Morla-Kat.

Get ready for summer- denim- jacket!

Liebe S.,
Jeansjacken sind wieder schick in diesem Sommer, scheint mir. Wollte ich mir also gestern eine kaufen. Ich bin in die Einkaufsmall gefahren, ich hab noch einen Gutschein, mit dem ich rumgeize. Geld geb ich schneller aus als einen Gutschein.

In einem Laden mit schönen Klamotten hingen verschieden farbige Jeansjacken, sowie bunte Blusen und Röcke, und Sommerkleider. Ich hab also einiges auf meinen Arm gestapelt und bin in die Umkleide gegangen. Vor der Umkleide hängten zarte junge Wesen die Sachen wieder auf Bügel, die andere Kunden nicht wollten. Ich kleidete mich an. Der Rock, naja, die Hose, schnell wieder aus, die Jeansjacke mit dem Kleid, ..wow! Modell Presswurst, aber wer sich traut, bei dem sieht das so sicher schick aus. Also, wer sich traut, hauteng mit nicht schliessender Jacke rumzulaufen, das wirkte „rockig“, fiel mir dazu ein. (Zuviel Shoppingqueen geguckt!)
Nee nee nee, dachte ich, so nicht!
Rockig hin oder her. Alles wieder weggehängt.
Nächster Laden: Mode ab Grösse 40! Zartgliedrige Verkäuferin: „Kann ich helfen?“ Piepsstimme.
Nein, brummte ich, ich helf mir selber. Jeansjacken gabs da auch, aber nicht rockig genug, haha! Zu spiessig!
Vorbei an weiteren Geschäften. Zero, Orsay…Tüllkleider, Elfenträume bei H&M, zart bestickt, wallend in Grösse 36, naja, Augen zu und vorbei.

Aber da gab es noch einen Laden, von dem ich allerdings immer dachte, die hätten auch nur Kleidung für jung und zart.
In diesem Laden hingen 3 Jeansjacken, in blau, weiss und rose. Schnurstracks bin ich drauf zu, die hingen fast unter der Decke, ich wollte sie runterholen, da ertönt eine freundliche Stimme: „Suchen Sie was bestimmtes? „Ja“, stöhne ich, „eine Jeansjacke!“
„Da finden wir was für Sie! “ Sie mustert mich. „Hm hm, “ murmelt sie, „grosse Oberweite, schlanke Taille.“ (Hört!Schlanke Taille sagt sie!!), „wir haben eine schöne Jeansjacke, die wäre perfekt für Sie, die ist oben gut geschnitten, sodas Frauen mit unserer Statur damit wunderbar gekleidet sind!“

Und wieder ging das runter wie Öl, unsere Statur sagte sie, und ich fand sie so normal und gar nicht dick, sondern einfach gut! Und sie zieht eine Jacke aus dem Kleiderfundus, die leider aber zu klein war für mich, aber das macht nichts, denn sie sagte: „Diese engen Dinger bleiben immer übrig, wer trägt schon so Mickerklamotten, aber ich bestelle Ihnen die in Ihrer Grösse, die haben sich in XL in dieser Woche verkauft wie warmes Brot!“
Hach!
Eine XL Jacke in einer anderen Farbe durfte ich probieren von der anderen Verkäuferin, die auch so war wie wir Frauen in dem Laden, nur um zu gucken ob die Grösse passt. Fein!  Bestellt! Nächste Woche kann ich sie abholen!

Was gut tat, war: Zu erkennen, das andere Frauen so aussehen wie ich. Zu merken, das wir uns verbünden können gegen elfengleich und Piepsstimme. Das hat mir gut getan.
Sport hatte ich ja auch noch gemacht, vor lauter Energie, und stelle fest: er festigt sich, der Waschbrettbauch!
Get Ready for summer denim jacket!
Und dann, in 3 Wochen, wenn ich dich besuche, dann rocken wir die Hafencity, wir Prittiwummen!
Servus! Kat. 🙂

Irre die Alte…oder bloss bekloppt?

Liebe S.,
Ich mach dir ein KnödelCarePaket, ich musste so sehr lachen, weil ich weiss, wie du bist, wenn du Hunger hast, und andere dich nerven, und wie du grummelst und murmelst, und schmatzt, wunderbar!

Dass das manche Leute irritiert, das ist doch normal. Dass sie(deine Kollegin) es ausdrückt, oder drüber spricht, auch gut, das heisst ja aber nicht, das wir das ändern müssen.
Während des Schulkurses wurde ich als Hippie bezeichnet,na und? Ich liebe bunte Kleider, bunte Schuhe, ich darf das. Und ich dachte heute so, mittlerweile dürfen wir das. Früher durften wir das auch, da hab ich mich aber eher nicht so getraut. Jetzt trau ich mich das, so zu sein, wie ich bin. Keine Stöckelschuhe zu tragen im Theater, weil ich Stöckelschuhe nicht mag. Wollstrumpfhosen unter bunten kurzen Röcken mit Norwegerpullis, das tue ich.Bunt. Die Haare, die ergrauenden, orangerot gefärbt. Leuchtend.(Gestern aber beim Friseur doch wieder etwas dezentere Farbe druffgemacht) Laut lachen. Schimpfen, wann ich will.
Wir hatten ein Kinderbuch: die neugierige kleine Hexe, ich hab es geliebt, meiner Tochter das vorzulesen. Die kleine Hexe lebte bei 3 alten bunten, verrückten Hexen. Diese alten Hexen, die fand ich so klassindexe!
So will ich sein.
Ich stosse auch immer wieder in der Frauenliteratur auf die Figur der alten verrückten weisen Frau, in dem Buch von Inge Riedel, Die weise Frau, ist ein Märchen beschrieben, in dem die Alte auch so ist, wie ich gerne dann wäre. Oder wäre ich gerne jetzt schon so?

Die Alte scheisst sich nix, wie der Bayer sagt. Es ist ihr egal, was andere von ihr denken. Sie nimmt sich, was sie braucht. Sie benimmt sich, wie sie will. Sie lacht, sie keift, sie lässt Dampf ab. Sie ordert, was sie will. Das irritiert andere. Das macht Angst.
Das ist so urgewaltig. Und ich finde es schön. So zu sein, ist ein Zeichen von sich sicher sein in sich.Das darf ich im Alter. Ich hab nämlich Sicherheit, Lebensweisheit, Erfahrung gesammelt, und weiss Beschied über vieles.
Mein JüngstLiebsterSohn sass vorgestern am Frühstückstisch und sagte plötzlich:
„Ich freu mich aufs Altsein.“
„Hä?“, machte ich, „wieso?2
„Dann darf ich beim Essen schmatzen und schlürfen, und rülpsen , und ich nehme mir immer das beste Stück vom Fleisch und wenn wer mit mir schimpft- der wird einfach enterbt!“

Und übungshalber hat er mir dann vorgemacht, wie laut und genussvoll er dann seinen Tee schlürfen wird.

Also in diesem Sinne: GutSchlürf beim Sonntagskaffeetrinken!
Bis dann, du oide Hex 😉

Kat.

Neuigkeiten

Liebe S.,

  • Neue Arbeit: Gut. Viel weniger stressig als Leben retten auf der Intensivstation. Was vielleicht auch daran liegt, das ich erst mal nur zuschaue und mitlaufe, bzw. mitsitze, es ist unglaublich viel Administrative Arbeit.(Hab mir gestern ein Diätbuch gekauft, damit ich nicht kugelig werde, wenn mein Grundumsatz sinkt)
  • Neue Kollegen: ein Team, das seit 20 Jahren in derselben Besetzung arbeitet. Sowas schon mal erlebt? Ich nicht. Alle so in unserem Alter. Wie fühle ich mich da? Hmm… werde ich noch feststellen, denn sonst hab ich ja überwiegend mit jüngeren Kolleg/innen gearbeitet.
  • Kleines, überschaubares Haus: Erinnert mich an meine Arbeitsanfangszeiten, jeder kennt jeden, jeder spricht mit jedem, sogar der Geruch erinnet mich an Anno Dunnemals…
  • Gestern ein Netzwerktreffen, zu dem die Teilnehmerinnen des Onkologiefachkurses eingeladen waren, auch was ganz Neues für mich.Ein Netzwerktreffen, wo man sich austauscht, bespricht, und das alles auf Arbeitszeitkosten. (Dauert aber nur eine Stunde, hurtig hurtig ging der Austausch!)
  • Montag beginnt dann der Fachkurs.Da bin ich mit Abstand die Jüngste( da war der Wunsch Vater des Gedanken!) die Älteste . Auch das wird wieder eine Herausforderung, lernen, nicht einschlafen während des Unterrichts, aufnehmen, umsetzen… aber ich bin ja langjährig berufserfahren.

Ich war übrigens vorgestern in der Apotheke, weil ich Gingko Tabletten kaufen wollte, denn ich denke, dass man damit sich  besser was merken kann.

Die Apothekerin schaut mich an und fragt: Wofür brauchen Sie das? Ich sag stolz: Ich muss wieder was lernen. Ihr Blick wird zweifelnder: Also, da bin ich mir nicht sicher, ob das was nützt. Das kann man oder man kann es nicht.Oh, dachte ich, seh ich unintelligent aus, das sie denkt, da nützt gar nichts mehr? Haha!
Aber Ginkgo soll auch gegen Tinnitus helfen, und das hat er JüngstliebsteSohn im Moment wieder, also hab ich die Tabletten für ihn gekauft.Die Apothekerin war recht zuversichtlich, dass diese Tabletten gegen Ohrgeräusche helfen können, und dann werde ich ihm vielleicht ab und zu mal eine stibitzen.

Jetzt lese ich in meinem Diätbuch und trinke Abendtee! Bussi!

Kat.

Guten Morgen, liebe S.!
Alle Jahre wieder zum Jahreswechsel, seit 34 Jahren höre ich dieses Lied entweder um Mitternacht, oder am nächsten Tag!
Früher noch auf Schallplatte, die ich sorgsam rausgelegt hatte,  dann auf Kassette, später irgendwo auf ner CD hektisch gesucht, (im Ohr das Stöhnen des Partners: ach, komm bitte, doch nicht jedes Jahr!)
Mittlerweile mit einem Click, zack, kann ich es hören auf meinem Handy, oder auf dem PC…
Ach, ich liebe Bono einfach(als er jung war, grins!)

Ich hab übrigens meinen ersten Vorsatz bereits gebrochen. Keine Süssigkeiten! Aber da gab es noch so ein leckeren Vanillekrapfen von gestern!
Hahahaha! In diesem Sinn: nothing changes, aber aber das ist wurscht.Man kann ja daran glauben, immer wieder!
Auf zum Neujahrsspaziergangsritual! Kat.

New Year’s Day Songtext

Yeah
All is quiet on New Year’s Day
A world in white gets underway
I want to be with you
Be with you, night and day
Nothing changes on New Year’s Day
On New Year’s Day

I will be with you again
I will be with you again

Under a blood red sky
A crowd has gathered in black and white
Arms entwined, the chosen few
The newspapers says, says
Say it’s true, it’s true
And we can break through
Though torn in two
We can be one

I, I will begin again
I, I will begin again

Oh, oh

Oh, oh
Oh, oh
Oh, oh

Oh, oh
Oh, oh
Oh, oh

Ah, maybe the time is right
Oh, maybe tonight

I will be with you again
I will be with you again

And so we’re told this is the golden age
And gold is the reason for the wars we wage
Though I want to be with you
Be with you night and day
Nothing changes
On New Year’s Day
On New Year’s Day
On New Year’s Day