„Lebenslust ist zeitlos“- stimmt…

Liebe S.,

gestern kam mir ein in Folie verschweisstes Heft ins Haus geflattert. Bisschen dick innen fühlte es sich an-ich dachte: Da ist bestimmt eine nette Probepackung von irgendwas drin!
Und? Was glaubst du was es war? Dameneinlagen, Discreet, für die Inkontinenz ab 50. Haha, kaum ist Frau den einen Mist los, muss sie sich pampern wegen was anderem! Okay, ich hab trotzdem in diesem Werbeblättchen geblättert.
Woher hatten die denn meine Daten? Woher wussten die, das ich der Zielgruppe 50 plus, weiblich, entspreche?
Ahja,stimmt, ich hab ja so ne  Kaufladenbonuskarte!

Lebenslust ist zeitlos, ist der Titel.
Sehr wertvolle Tipps gibt es da drin!
Zum Beispiel kann ich mir für 98 Öcken so einen Massagegerät kaufen, welches mir die Augenpartie massiert, dann verschwinden Fältchen. Erst dachte ich, von der Optik sieht das Ding aus wie so ein Gerät aus dem Beate Uhse Laden. Rosa. Glatt. Gerade. Mit Griffschlaufe.
Ein AugenpartieDildo.:)
Dann empfielt mir „Victoria“, so heisst die Broschüre, einen weiteren Massageroller, gegen Hautalterung. Microneedling, mit tausend kleinen Nadeln gegen Cellulite!
Schmerz lass nach!
Needles and pins, uhuhuuu!
Ist aber wesentlich erschwingerlicher als der andere Massagestab.

Es gibt in dem Heftchen noch viele weitere  bunte Tipps, z. B. für einen flotten Kurzurlaub, mit YogaBootCamp,also nicht falsch verstehen, das ist nicht Yoga im Boot mit Camping, sondern 24 Stunden krass Yogatraining!
Oder  :wie werde ich glücklich mit Achtsamkeit, wie kann ich  plastikarm leben, daneben Werbung für Damenbinden, jede einzeln hygienisch in Plastik gemüllt.
Ach ja, und Haartipps, mit Shampoohinweis, wie graues Haar den Gelbstich kaschiert….
Auch köstliche Kochrezepte stehe da drin!
Aber nur der Titel, denn wenn ich es genau wissen will, wie ich klimakteriumkompatibel kochen kann, muss ich mich auf der Webseite anmelden, Victoria würde sich freuen!

Ich bin leider nicht so frei , das gleich in den Müll zu werfen. Ich schaue es an, und hab doch wirklich gedacht: Ich melde mich auf dieser Webseite an, denn die verstehen mich! Die kennen meine Träume! Schlank, faltenfrei, sportlich, entspannt…. SCHÖN! Die können mir dabei helfen, so zu werden, dachte ich.

Ich schmeiss das Heftle jetzt weg.
Anstatt auf buntbedruckten Seiten zu lesen, wie wohltuend  ein grüner Garten ist, gehe ich lieber in meinen Garten, da hab ich die Schönheit live und muss nicht davon träumen!
Schönen Himmelfahrtstag heute!

Kat.

Liebe Frau Sommer! ;)Ja, Sie haben wirklich recht, diese Geschichte…

 

….mit dem Namen….und dem Gehirn…

Guten morgen , liebe Freundin!

Wenn mich jemand damals, als ich noch jung und knackig war, mit Fräulein Schr. ansprach, fühlte ich mich unwohl. Als ich älter wurde und mit Frau Schr. angesprochen wurde, dachte ich, da meint jemand meine Mutter. Und hab mich mit erstaunten Augen umgeguckt, wo sie denn wohl ist, meine Mutter, Frau Schr.
Dann heiratete ich und wurde Frau Schn. Kein grosser Unterschied , aber auch kein Name, der zu mir gehörte.

In der Arbeit war ich immer Schwester Kat. Oder nur Kat. Für die Patienten in der Ambulanten Pflege war ich die Kat, und das schuf Vertrauen und Nähe.
Auf der Station, auf der ich zur Zeit arbeite, sprechen die Kolleginnen von einander als : „Ist die Frau Maier heute nicht da? Die Frau Eumel hat jetzt vier Tage frei und die Frau Murks ist auch wieder krank.“
Das hat mich sehr irritiert, denn auch sie Duzen sich untereinander.

Mein härtestes Erlebnis hatte ich in der Ausbildung auf der Neugeborenenstation, ich habe  es 8 Wochen geschafft, die Kolleginnen weder mit Namen noch personalisiert, als mit Sie  oder Du anzusprechen.Sehr sehr anstrengend war das!

Ja,manchmal wird einem einfach etwas klar im Hirn, etwas , was man schon andauernd macht.
Deshalb bin ich jetzt auch mal guten Mutes wegen dieser Prüfung morgen, denn ich glaube, mein Hirn weiss schon einiges, ich muss morgen nur in der Lage sein, das auch rauszukitzeln aus der Masse unter meinem knöchernen Schädeldach. 😉

Und noch was: Ich liebe meinen Namen. Mein Name, das bin ich!

 

Deine Kat.

Wiedersehen

Liebe S.,

Dieser kleine Dackel lag auf dem Fensterbrett bei meiner Schwester.DSC_1636(1)

Als ich klein war, hatte er seinen Platz auf der Mahagonikommode meiner Grosseltern. Sein Fell, auf dem er lag, war weich und flauschig, sein kleiner Bronzekörper kühl, glänzend und glatt. Auch dieser Waldi ist in die Jahre gekommen, früher fühlte sich sein Fell weicher an als jetzt. Aber es war schön, ihn wieder zusehen.

So wie auch dich am letzten Wochenende!
Hamburg ist einfach wunderbar! Danke für alles! Kat.

Sonntagmorgen in der Provinz

Liebe S.,

Sonntagvormittag.
Ich sitze sehr gemütlich auf meiner Terrasse , lese Zeitung.
Ich lese vom Angriff  des amerikanischen Präsidenten auf dieses Lager in Syrien, weil er -laut SZ-, erschüttert über den Giftgas-Tod dieser „beautiful babies“ war.
Hallo, Mr. President, der Krieg geht jetzt schon einige Jahre! Muss da, weil man einen Anflug von Rührung kriegt, so nebenbei bisschen geschossen werden, und dann geht man wieder fein zum Essen mit dem Chinesischen Staatsoberhaupt, dessen Frau so eine schöne Stimme hat?
AAArrrgghhh, diese beknackte Oberflächlichkeit! Das er nicht nebenbei noch ein paar russische Militärangehörige getroffen hat, und dann ein Atomkrieg losbricht-Schwein gehabt, wir alle!YEP!DSC_1402

Und so verspeise ich gemütlich, aber erschüttert, meine Semmel, lese weiter die Zeitung und mache mir so meine Gedanken zum Weltgeschehen.
Da werde ich aufgeschreckt durch keuchende Laute und Getrappel auf der ehemaligen Bahnstrecke hinter dem Garten. Massen an schanufenden joggenden Menschen ziehen vorbei , wippende Pferdeschwänze, Gespräche:

huuh, ich mach das jetzt öfter,-schnaufschnauf- guck mal-lufthol– ich – schnauf– ich finde-schnauf– morgen machen wir das wieder….“

„Ne-schnauf-nein- morgen –keuch-machen wir Pause- schnaufschnauf– man soll nicht- keuch– jeden Tag-……“
Flockigen Schrittes werden die Damen überholt von einem tänzelnden Angebertypen Mitte 40 : „Nun die Damen, nicht so viel reden, dann klappt das auch mit der Fitness“ und der Angeber springt davon.
Der Pferdeschwanz hüpft jetzt nicht mehr so lebhaft. Ein älterer Herr radelt an den Damen vorbei, auf dem E-bike: „Nicht entmutigen lassen, Mädels!“ sketch-1491727657136

Sirrrrr, entschwindet er aus dem Blickfeld.

Tja, so ist das Sonntags in der Provinz.
Dazu fällt mir was von  Tina Teubner ein:

„…Wenn die Evolution will, das der Mensch hektisch durch Parks rennt, hätte sie mehr Löwen reingestellt. Aber das will die Evolution nicht. Die Evolution will,das der Mensch sich ausruht…..“

 

In diesem Sinne einen geruhsamen Sonntag!

Umärmelung
Kat.

Baustellen-kulturfrei-

Liebe S.,

Ich bin platt. Der 2MonatigeSchulblock nähert sich dem Ende. Ich habe kiloweise Skripte bekommen und sollte sie jetzt eigentlich sortieren, statt Blog zu schreiben.
Ich sollte lernen.
Ich sollte guten Mutes sein, den nächsten Monaten gefasst entgegen sehen , wenn mir der Wechsel auf verschiedene Stationen bevorsteht.
2 Jahre lang alle paar Wochen muss ich wechseln, die verschiedenen Disziplinen, die verschiedenen Stationen, muss mich alle paar Wochen an neue Kollegen gewöhnen, an neue Patienten, an neue Routinen.Mir graust, und fast hätte ich heute geheult.

Ich hätte Intensivstation  weiter machen können, weil ich mich da auskenne. Aber ich wollte das ja nicht mehr.
Also muss ich das hier jetzt weiter machen.

Ein bisschen fühle ich mich wie auf einer Baustelle. Ich kann mir vorstellen, wie es dann, 2019 , sein wird, wenn ich mich Onkologische Fachkraft nennen darf. Aber jetzt ist das alles noch lang nicht fertig. Noch stehen noch ziemlich viele Kräne und Betonmischer um mich rum.
Meine Güte! Und das auf meine alten Tage!
Ich könnte faul in einer Hängematte liegen, und unter dem Himmel schaukeln, aber nein,….
Hängematte muss warten.

Ich sortier jetzt.
Blätter, Schriften, Schlagwörter.

Grüssele Kat.

P.S.: Was der Kran da übrigens durch die Lüfte schweben lässt, war eine Treppe. Die Treppe in den Himmel, aufstrebend. Ich seh das jetzt mal positiv.

Morgengedanken

Liebe S., draussen stürmt und regnet es, ich sitze vor dem Taschenrechner und stelle entsetzt fest, wieviel weniger Gehalt mir bleibt, weil der Schichtdienst wegfällt und die Schichtzulage.
Wiegt weniger Geld ein geregelteres Leben auf? Ja, denke ich.

Ich wurde gestern gefragt, ob ich abgenommen habe, die Waage sagt NEIN, aber meine Körperhaltung vielleicht strahlt das aus, meine Energie, weil es Spass macht zu lernen, weil ich wie ein Schwamm bin , der all diese Informationen aus der Schulung aufsaugt,ich kann es zwar noch  nicht weitergeben, weil ich noch zu viel nicht kapiert habe(Von Checkpointinhibitoren und  Biomarkern), aber ich lasse es in mich hineinfliessen, und fülle mich damit.

Und hab beschlossen, dann macht weniger Geld vielleicht doch glücklich.

Keep calm and nurse on. Hahaha!
Dir einen schönen freien Tag!
Kat.

Vom Ausruhen und Weitermachen

Liebe S.,

wie war der Tag am Ufer, nachdem du weder mit noch gegen den Strom geschwommen bist?

Eine tolle Vorstellung:
Mir langts, ich hüpf raus, streck meinen Bauch in die Sonne und lass den lieben Gott oder wen auch immer einen guten Mann sein. Dann bin ich wieder fit, weiter gegen Ungerechtigkeiten, Pflegenotstand, wüste Arbeitsanfälle , unkollegiale Kollegen, doofe Politiker , Atomkraft, Kriege und die Flüchtlingsfrage zu kämpfen und jedem, der es verdient oder auch nicht, ein Lächeln oder ein freundliches Wort zu schenken.
Ich fand passend dazu heute einen Beitrag von Juck Plotz, der mich sehr sehr nachdenklich gemacht hat.

»Ich habe immer daran geglaubt, daß das Gegenteil von Liebe nicht Haß ist, sondern Gleichgültigkeit.

Das Gegenteil von Glaube ist nicht Überheblichkeit, sondern Gleichgültigkeit.

Das Gegenteil von Hoffnung ist nicht Verzweiflung, es ist Gleichgültigkeit.

Gleichgültigkeit ist nicht der Anfang eines Prozesses, es ist das Ende eines Prozesses.«

Elie Wiesel
Erinnerung als Gegenwart

Werden wir gleichgültig? Ich bin der Meinung, es ist fast gesund, wenn man manchmal „gleichgültig= Ohren zu und nichts mehr hören wollen “ ist, weil diese Gleichgültigkeit aus einer gewissen Erschöpfung resultiert. Diese Gleichgültigkeit aber ist nicht die , die man darunter versteht, die Gleichgültigkeit, die eine gewisse Wurschtigkeit ist, was ein schönes bayrisches Wort ist, und bedeutet : Mir ist das völlig egal alles, ich kann eh nichts ändern.LmaA.

Nein, dieses manchmal aus dem Strom hüpfen, die Wellen an einem vorbei fliessen lassen, um sich zu erholen, und dann gestärkt da wieder hineinspringen, in den Strom, nach dem Motto: Weiter gehts, Leute! Auf in den Kampf!

Das ist nötig, finde ich.
Elie Wiesel sagt einen schönen letzten Satz: „Gleichgültigkeit ist nicht der Anfang eines Prozesses, es ist das Ende eines Prozesses.“
Aber da das ganze Leben ein Prozess ist, wird es diese Form der Gleichgültigkeit selten geben. Denn dann hat sich der Mensch komplett aufgegeben.Für irgendwas wird er immer kämpfen. Und wenn es um  eine Flasche Bier ist.

Bin ich jetzt fies?

Liebe Grüsse Kat.

Neuigkeiten

Liebe S.,

  • Neue Arbeit: Gut. Viel weniger stressig als Leben retten auf der Intensivstation. Was vielleicht auch daran liegt, das ich erst mal nur zuschaue und mitlaufe, bzw. mitsitze, es ist unglaublich viel Administrative Arbeit.(Hab mir gestern ein Diätbuch gekauft, damit ich nicht kugelig werde, wenn mein Grundumsatz sinkt)
  • Neue Kollegen: ein Team, das seit 20 Jahren in derselben Besetzung arbeitet. Sowas schon mal erlebt? Ich nicht. Alle so in unserem Alter. Wie fühle ich mich da? Hmm… werde ich noch feststellen, denn sonst hab ich ja überwiegend mit jüngeren Kolleg/innen gearbeitet.
  • Kleines, überschaubares Haus: Erinnert mich an meine Arbeitsanfangszeiten, jeder kennt jeden, jeder spricht mit jedem, sogar der Geruch erinnet mich an Anno Dunnemals…
  • Gestern ein Netzwerktreffen, zu dem die Teilnehmerinnen des Onkologiefachkurses eingeladen waren, auch was ganz Neues für mich.Ein Netzwerktreffen, wo man sich austauscht, bespricht, und das alles auf Arbeitszeitkosten. (Dauert aber nur eine Stunde, hurtig hurtig ging der Austausch!)
  • Montag beginnt dann der Fachkurs.Da bin ich mit Abstand die Jüngste( da war der Wunsch Vater des Gedanken!) die Älteste . Auch das wird wieder eine Herausforderung, lernen, nicht einschlafen während des Unterrichts, aufnehmen, umsetzen… aber ich bin ja langjährig berufserfahren.

Ich war übrigens vorgestern in der Apotheke, weil ich Gingko Tabletten kaufen wollte, denn ich denke, dass man damit sich  besser was merken kann.

Die Apothekerin schaut mich an und fragt: Wofür brauchen Sie das? Ich sag stolz: Ich muss wieder was lernen. Ihr Blick wird zweifelnder: Also, da bin ich mir nicht sicher, ob das was nützt. Das kann man oder man kann es nicht.Oh, dachte ich, seh ich unintelligent aus, das sie denkt, da nützt gar nichts mehr? Haha!
Aber Ginkgo soll auch gegen Tinnitus helfen, und das hat er JüngstliebsteSohn im Moment wieder, also hab ich die Tabletten für ihn gekauft.Die Apothekerin war recht zuversichtlich, dass diese Tabletten gegen Ohrgeräusche helfen können, und dann werde ich ihm vielleicht ab und zu mal eine stibitzen.

Jetzt lese ich in meinem Diätbuch und trinke Abendtee! Bussi!

Kat.

Alltagsfreuden/Altersfreuden- versöhnt mit der Fremde

Liebe S., Du gehst einen Tanzkurs machen? Toll!

Tanzen war ich gestern auch.Ich schrieb es bereits, Arabischer Tanz trifft Bayrisches Schuhplattln.

Es war toll, ich hab erkannt, im Grunde sind Volkstänze sich sehr ähnlich:
einfache Schritte und gemeinsames Tanzen.
Manchmal tanzen die Männer  gemeinsam , manchmal die Frauen gemeinsam, und manchmal alle zusammen.
Es waren viele Leute da, arabische Familien mit ihren Kindern, deutsche Ehepaare,fröhliche Studenten, junge Leute,die ihre Heimat im Arabischen Halbmond haben (hab ich auch gestern gelernt, das ist Syrien, der Libanon, Palästina), ältere Frauen (ooohh, bin ich böse ,wenn die mich an die Figur der Heike Broscher in „Willkommen bei den Hartmanns erinnert haben?).
Egal, es war ein wunderbarer Abend, und die Tanzvorführungen waren super. Und dann mussten wir alle selber tanzen. Ein Bayrischer Volkstanzlehrer hat vorgemacht und wir mussten mittanzen.

Früher waren für mich diese Brauchttumstänze immer so patriotisch, so muffig, ich hab das in einem der Heimatbeiträge bereits geschrieben.
Aber gestern hat es gepasst. Der Tanzlehrer war nicht muffig, sondern fröhlich, aufgeschlossen, lebendig. Die Musikanten hatten Spass daran, ihre „Musi zu spuin“.Nix „oans zwoa gsuffa“, sondern „eins zwei drei holladirei holladiho holladihei..“.oder so, das mussten wir beim Tanzen singen.
Zwischendrin tanzten wir Dabke, wir fassten uns an die Hände, standen im Kreis und dann bewegten wir die Füsse nach einer bestimmten Art, aber das war schwierig, denn die Schritte sind ein bisschen kompliziert, also gingen wir im Takt der Musik miteinander im Rund. Die , die Dabke tanzen können, gingen in den Kreis und wirbelten ihre Füsse, sie juchzten, fast wie die Bayern,die jodeln beim Tanzen, und schwangen und wurden schneller und …Schön war es!

Ich hätte an diesem Abend gerne mein Dirndl getragen(ich passe aber nicht mehr rein, seufz, das Alter- in dem Fall keine Freude).

Ich bin versöhnt mit dem Bayrischen, hab ich gemerkt. Ich konnte mich da reinfühlen, ich war da drin. Ich war nicht mehr fremd.Vielleicht weil da andere Fremde auch dabei waren? Und wenn alle fremd sind, auch die Einheimischen, ist man sich dann nicht mehr fremd? Gehört man dann dazu, dahin,…?
Wo meine Gedanken beim Schreiben hinkommen, interessant…

Ja, das ist meine heutige AlltagAltersfreude: Ich bin versöhnt. Lang hats gedauert, aber gestern war es so. Ich war nicht mehr fremd. Hier in Bayern. Nach 30 Jahren.
Zeit wirds!

Grüsse in den Norden!

Kat.