Unterwegs, erste Findung(en)

Liebe K.,

zu warm hier bei uns im Norden um klare Gedanken zu fassen( im Süden, Osten und Westen whs. auch). Die Findung(en) laufen nebenher.

Eins meiner Fundstücke s.o.

S. auf dem Weg ins Schwimmbad

 

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Rumstrudeln-Neoprenanzug im Lebensfluss?

Liebe S., zum Davonfliegen? Weil du finden willst, nicht suchen? Ich finde es klingt sehr schön, etwas finden wollen.
Denn das finden wollen hat eine andere Bedeutung als etwas suchen müssen. Etwas suchen klingt leicht verzweifelt, etwas finden wollen klingt hoffnungsvoll. Finde du, was du finden willst!

Ich strudel rum im Lebensfluss und hab gar keinen Gedanken, ob ich was finden will! Der Fluss schwemmt mich durch die Zeit, manchmal lauern Krokodile am Ufer, oder scharfkantige Steine, manchmal hängt auch eine Wurzel über dem Wasser, da halte ich dann kurz an, und schaue so rum, und verschnaufe, und dann kommt die nächste Welle und schwemmt mich wieder mit, bis zur nächsten Sandbank , wo ich dann wieder kurz Luft holen kann…. so geht es mir im Moment.

Heute nacht, als ich ab 2.00 Uhr nicht mehr schlafen konnte (Fast-Vollmond und Frühdienst ist ne üble Kombi!), dachte ich, ob ein Neopren-Anzug im Lebensfluss sinnvoll wäre. Dann würden die Steine am Grund des Flusses nicht mehr so sehr wehtun oder die Krokodilbisse und Piranhaschnapper würden nicht so schmerzhaft sein.
Aber dann würde ich auch die Sonne nicht so spüren, wenn es mich an einer Wurzel kurz hochzieht, und der feine Sand auf der Sandbank würde mich nicht am Bauch kitzeln.
Also verzichte ich auf den NeoprenAnzug des Lebens und zeige den Krokodilen und Piranhas , dass ich auch scharfe Zähne habe!
Deine Kat.

 

Zum Davonfliegen

Liebe K.

ich fliege ein bisschen aus und schaue was es im Innen und Aussen zu sehen gibt. Ich mache mich mal wieder auf den Weg einer Findung, denn Sucherin bin ich immer noch nicht 🙂

Einen guten Start in diese Woche dir und allen die dies lesen.

herzlichst

S.

Meeriges

Liebe Kat,

was für ein stimmungsvoller Bericht über deinen Segelnachmittag auf dem See.

Witzigerweise denke ich bei Segeln immer ans Meer, Ozeanisches sozusagen.

Beim Hafenfest in Flensburg trat eine Gruppe auf, die mich mit einem Song in ihren Bann zogen. Dieser Song transportierte für mich grosse ozeanische Emotionen. Ich musste an die Irrfahrt von Odysseus denken… an die Sirenen…

Zu Hause habe ich dann von diesem 25 jährigen Sänger, der Simon Glöde heisst , ein Interview gefunden. Und auch dieses Lied —– Sailor—-.

Das höre ich gerade, während es draussen regnet und regnet….

Iam sailing on the ocean, Iam the sailor, Iam the Käptn of the sea.

Welchen Ozean er meint, kann nach dem Stück und dem folgenden Interview jeder für sich entscheiden 😉

http://www.youtube.com/watch?V=SqJzVXkfYLA

aufrufen und unter Balcony TV Glöde  anklicken ( dänische Schriftweise das Ö)

Mittwochsgrüsse

deine S.

Wasser-Sonne-Sommer-Glück

Liebe S., Zitronenfalter, Sommerglück….
Ich war Segeln mit zweien meiner Lieblingskinder 😉
Kindheitstrauma-Aufarbeitung war das.
Als ich klein war,  hatten alle meine Onkels und Tanten, die an den Seen im Norden lebten, Segelboote. Sonntags gings zum Segeln.
Ich gebe zu, ich hab mich immer gefürchtet zu Segeln, es hat mir Angst gemacht, wenn sich das Boot schief in den Wind legte und die eine Bootseite fast das Wasser berührte. Ich hatte immer immer Angst, wir würden kentern.
Dem wahren Segeler ist das schnurz, der hat seine Freude daran, ich hatte Schiss. img_20180708_144231

Aber wie schön ist es doch, zu segeln!

Wie einem die Zeit vergleitet, wenn man so sitzt und schaut und nichts anderes tut als schauen. Ab und zu die Richtung wechselt, dann wieder schaut, manchmal einem anderen Bootfahrer zuwinkt, aber sonst nur sitzt und denkt, oder dann nichts mehr denkt….
Dahingleiten, Wasserplätschern, schweifen lassen, das was denkt, denken lassen….
Dann auffrischender Wind, eine Wende, das Boot liegt schief, mein Adrenalinspiegel steigt, ich stöhne, alle denken, jetzt ist ihr schlecht, uff….nicht umgekippt….Dann wieder denken, nicht denken, schauen,…

Es war so gar nicht langweilig, ich dachte immer, Segeln ist langweilig, nein, dem widerspreche ich heute!
Und so schnell geht kentern nicht!
Aber ob die beiden mich noch mal mitnehmen, so laut wie ich gekrischen hab, wenn es gefährlich wurde?
Aber immerhin weiss ich jetzt, wie ne Wende geht, und mein LieblingsFastSchwiegerSohn  ist die Ruhe selbst geblieben, wenn ich dachte , wir kippen um. Wenn die Olle da Panik schiebt, hahaha! Wegen nix!

Mast und Schotbruch, liebe S., für die nächsten Tage !
Ahoi!

Deine Kat.

Zitronenfalterglück

Liebe K.,

habt ihr in diesem Jahr auch so viele Zitronenfalter ?  Hier schwirren sie nur so herum und freuen sich an allen Pflanzen, die unser Garten zu bieten hat. Besonders die Wicken haben es ihnen angetan .-)

viel Spass beim Segeln mit deinen Lieblingskindern!

und allen einen schönen Sommersonntag

S. aus der Mittagspause