Was wäre wenn…IV.

…..ich ein Mann wäre…..

Liebe S.,
ich treibe gerade so in Fantasien, was wäre wenn.. und heute, während ich putzte,stellte ich mir vor, was wäre , wenn ich ein Mann wäre.
Ich hätte vielleicht kräftige Oberarme, würde regelmässig ins Fitnesstudio gehen, wegen Bodystyle und so, und würde Dialoge führen wie: (von dir belauscht im Fitnesstudio!)

„Mann, Bruder! (Handschlag, also rechte Hand oben und raufhau)
….hab isch geiles Rezept für Suppe!KürbisKarotteKurkuma, Tabasco muss auch sein wegen Wechselstoff!Alda, so geil, man, sag ich dir!…..
….Eiweiss? …..In Karotte nur Kohlehydrate? ÄCHT? Scheisse, man , Alda, das ist echt krass, nee, dann doch nicht abends, besser is das! Eiweiss nur abends!…..
…..Fett? Warte, Digger, muss rechnen…gesetzliche Fette 2 Prozent Zirka… …
(Da wärest du fast vom Crosstrainer gekippt!)

Okay, also so ein Mann wäre ich womöglich nicht. Aber vielleicht hätte ich einen Bart, so einen zurechtgestutzten dicken das komplette Untergesicht ausfüllenden Vollbart. Und wenn ich ein jüngerer Mann wäre, hätte ich vielleicht so ein Düttchen oben uffm Kopp, so ein HipsterBun. Nee, das gefällt mir nicht. Meistens haben Männer mit Vollvollbart eher oben auf dem Kopf auch keine Haare mehr. Darum vielleicht die derzeitige Mode des Vollbarts, weil es sonst so frisch ist auf dem Kopf?
Also, wenn ich ein Mann wäre, wäre es erst mal wurscht , wie ich aussehen würde, ich wäre ein Mann, der seine Frau versteht. (Weil ich ja weiss , was eine Frau sich wünscht).

Ich wäre ein Mann, der seine Frau manchmal wie eine Prnzessin behandelt, ihr sagt, wie hübsch sie sei, ihr Blumen mitbringt, sie zum Essen einlädt. Ich würde mit ihr einkaufen gehen, und ihr immer sagen, wie toll sie aussieht in diesen Schuhen, in diesem Kleid.
Ich würde , wenn ich von der Arbeit komme, den Haushalt machen, damit sie,meine Frau, sich ausruhen kann.
Ich hätte vielleicht einen kleinen Bauch, Männer in einem gewissen Alter sehen einfach nicht mehr so aus wie die Typen, die abends nur Eiweiss essen, denn ich wäre ein Mann, der auch gerne mal ein Bier trinkt. Ach- ich weiss nicht, ob ich so ein FrauenversteherMann sein möchte.
Vielleicht bin ich ein Mann, der mit seinen Kumpels gerne einen hebt, oder ich wäre ein Mann, der seine wahre Herausforderung darin sieht, auf Fahrrädern durch die Bergwelt zu rasen?
Ich wäre als Mann ärgerlich, dass immer noch erwartet wird, das der Mann der Hauptverdiener ist. Klar hätte ich als Mann bessere Karrierechancen, kein Karriereknick wegen Familienplanung, und ich würde immer am Steuer sitzen, wenn wir einen Familienausflug machen. Ich hätte auch das Auto ausgesucht.So ein richtig fetter SUV, und wenn meine Frau damit die Kinder von der Schule abholt, dann bin ich froh, das ich nicht mit ansehen muss, wie sie damit fährt, denn sie kann kaum übers Lenkrad gucken.

Oh, jetzt bade ich in Klischees. Sorry….
Stelle gerade fest, dass ich froh bin, eine Frau zu sein. Ich möchte kein Mann sein. Ich bin froh, dass die Männer an meiner Seite, ob mit mir verwandtgeliebt oder nur geliebt, keines dieser Klischees erfüllen. Denn diese Männer sind liebevoll, gerecht, einfühlsam, selbstbestimmt und aufmerksam. Solche braucht es in der Welt!

Liebe Grüsse
Kat. (und bitte noch mehr Dialoge aus dem Kraftcenter,haha!)

Was wäre wenn.. IIIa.

Liebe K.,

nach diesem sagen wir mal „durchwachsenen“ und auch leicht anstrengenden Tag mit vielen emotionalen Aufs und Abs.. musst ich sehr sehr lachen gerade…

K. als Spelunkenwirtin  .. kennst du den song von Trude Herr : die Spelunke zur alten Unke?

Herrlich…

Und die ganze Zeit sehe ich Fiona vor mir… die Freundin von Shrek.. ich hoffe du kannst mir verzeihen… es ist nur ein Bild..

Denn in echt sind wir beide 2 tolle Prinzessinnen  !😉 Wir wissen das.. nicht immer aussen sichtbar… aber innen drin.. ganz gewiss !

Ciao liebe Freundin..

S.

Was wäre wenn…III.

Ich im Mittelalter gelebt hätte

Liebe S.,
wenn du tatsächlich eine Erfinderin wärest, würde ich dich bitten, eine Zeitmaschine zu bauen, damit ich ins Mittelalter reisen könnte. Ich hab ein ziemlich romantisch verklärtes Bild über diese Zeit, bedingt durch Besuche von Mittelaltermärkten , wo es Bier in Tonkrügen gibt, und Spirellikartoffeln und heisse Waffeln und manchmal auch köstlichen Met.
Die Marktbetreiber laufen in vermeintlich historischen Gewändern rum und manche sehen auch toll darin  aus. Frauen in diesen langen Kleidern, schlank, graziös, mit breiten Gürteln, das hat was von Prinzessin. Ich hab mir mal selber so ein Kleid gekauft. Aber da ich nicht gross und schlank bin, wirkte ich darin nicht wie eine Prinzessin, sondern wie eine üble Spelunkenwirtin.
Diese Vorstellung gefällt mir.
Im Mittelalter wäre ich Wirtin einer dunklen Spelunke auf einer stark bewachsenen Waldlichtung an einer Handelsstrasse.
Die „Spelunke zum zugigen Eck“, betrieben von Kat. der Krakeelenden.
Üble Gestalten würden hineinpoltern und gröhlend nach einem kühlen Trunk verlangen. Ich würde ihnen einen Tonkrug mit wässrigem Bier vor die Nase knallen, und die Silberlinge, die sie mir dafür bezahlten, schnell unter meiner grauen Schürze verschwinden lassen. Wenn mir einer blöd käme, zückte ich mein kleines scharfes Messer und hielte es ihm unter die Nase.
Sie , die Männer , hätten grossen Respekt vor mir, und die Frauen wären begeistert und würden mich lieben, denn ich hätte auch noch heilende Kräfte.Wenn nämlich Ruhetag in der Spelunke ist, ginge ich in den Wald, Kräuter sammeln, und vielleicht auch Fliegenpilze für die Suppe für die Bösewichte .
Ich wäre als Spelunkenwirtin vielleicht ein bisschen unansehnlich, zahnlos, graues verwirrtes Haar, raue Stimme, um Schimpfwörter nicht verlegen, aber ich verstünde mein Geschäft. Denn ich müsste ja auch nicht mehr ansehnlich sein, denn in früheren Jahren bin ich die Wahrsagerin der Königsfamilie gewesen und weil ich der Königin die Wahrheit über ihren Ehemann, den König, gesagt hab, hat sie mich rausgeschmissen und ich musste durchs Moor fliehen.
Dort traf ich auf die dunkle Spelunke .
Der Spelunkenwirt fand mich nett, und liess mich bei sich arbeiten.Aber dann machte er Bekanntschaft mit meinem kleinen Messer, weil er nicht mehr nett war, und ich versenkte ihn im Moor und fing an , die Spelunke selber zu führen. Manchmal backte ich auch Brot für die Armen. So als Nettigkeit.
Und bei Vollmond tanzte ich laut kichernd und krakeelend um ein flackerndes Feuer.
Huuuuuuuh!!!
Mittelalter könnte klasse gewesen sein!

Mit einem Augenzwinkern und nicht zahnlos und grauhaarig verwirrt

Kat.

Was wäre wenn-ich eine Erfinderin wäre-

Liebe K.,

das dachte ich als ich den Artikel über Vanta Black lass.. das schwärzeste Schwarz..wie spannend, danach überhaupt zu suchen..

Mein Opa väterlicherseits war Erfinder( und Bauingenieur).. er hatte auch verschiedene Patente.. leider habe ich ihn persönlich nie  kennengelernt, denn er verstarb lange vor meiner Geburt.

Nun ich erfinde gerne Geschichten.. mir reicht das.. bin keine Bauingenieurin ..

Eines meiner Lieblingsbücher als Kind war : 14 höllenschwarze Kisten. Dort erzählt Flämmchen Bubelklüm, die Tochter eines Erfinders ist ,über ihren Alltag in dieser Familie.. sehr sehr nett… und ihr Vater erfindet gerade eine Maschine mit der man das Singen der Fische hören kann..

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dies für heute

lieben Gruss von

S.

Wochenthema -Was wäre wenn…

ich kein Smartphone hätte?

Liebe S.,
nach meinem Smartphonedesaster gestern hab ich mir tatsächlich Gedanken gemacht, wie ich da hingekommen bin, dieses Gerät gar nicht mehr aus der Hand zu legen. (Vielleicht ist es deshalb kaputt?) Als es anfing mit diesen Smartphones, hab ich mich doch so dagegen gewehrt! Ich wollte das nicht! Und jetzt päppel und fütter ich es und hüte es wie ein kleines Haustier. Schluss damit!
Wozu bauche ich denn mein Smartphone wirklich?
Ich fotografiere damit. Aber muss ich denn alles abknipsen?  Nein.
Ich höre Musik damit. Sehr praktisch auf dem Crosstrainer, wenn ich den anderen Weibsen nicht zuhören möchte, wie sie über Kuchengelage und Sonntagsbraten referieren.
Ich bin STÄNDIG in Kontakt, mit anderen. Ich sehe , wann und ob sie meine Nachrichten gelesen haben und frage mich: Warum antworten sie nicht SOFORT? Ich sehe doch, das sie online sind!(Nein, natürlich bin ich nicht soooo extrem!) – Kann ich darauf verzichten?hmm….

Kochrezepte googlen. Banking via Smartphone.Shoppen in online Kaufhäusern.Dann fix den Einkaufskorb wieder löschen, Online Banking sagt nämlich: Kein Geld da! Fatzebook gucken, mich ärgern, Skype gibt es auf dem Handy,meine Emailaccounts…. aber das alles braucht es nicht! Ich muss nicht ständig über alles informiert sein.
beepbeep..Sie haben 5 neue Emails, LmaA!
Diese Social Media Plattformen, arrghh, das kostet alles Zeit und Nerven und macht nicht immer glücklich.

Navigieren auf den Strassen lasse ich mich manchmal, wenn ich nicht weiss , wo es langgeht. Aber ich könnte ja auch mal Leute fragen, ob die den Weg wissen!

Also, was ich jetzt beschliesse beim Schreiben:
Wegschmeissen kann ich es nicht, das wäre Blödsinn, es funktioniert ja in vielen Dingen noch, aber ich kann mein Internet ausmachen. Ich muss nicht googeln, in einem Streitgespräch, ob ein Dromedar auch ein Kamel ist und ich muss nicht dauern gucken, ob es Whattsapp Nachrichten gab. Wer wirklich was will von mir, kann mir ne gute alte SMS Schreiben.
Musik kann ich runterladen und offline hören, die ganzen überflüssigen Apps schmeiss ich runter, fotografieren geht auch ohne Internet. Das mach ich jetzt, ab sofort gibts Internet am Handy nur noch zu Hause, und so nehme ich mir dann unterwegs die Zeit ,  mich treiben zu lassen, ohne  immer auf einen Piepston zu hören, oder, wenn ich den Benachrichtigungston ausgestellt hab, zu gucken, ob es blinkt.
Frage mich gerade: Wer benutzt hier wen? Ich das Smartphone oder die Technik mich?

Also, Mittelfinger hoch, ich mach da jetzt nimmer mit. Ich werde berichten, wie es klappt!

Tschüssy! Kat.

Uiuiuiui  meine liebe Freundin ! Haaaalt ! Nicht so schnell … wir beide müssen doch whatsappen.. das freut mich .. das wir so in Kontakt sind.. auch wenns nur kurze Meldungen sind.. wie vorhin mit dem Tatortreiniger.. schnüff…😢

eine entsetzte S.

 

Wenn es hilft….#Alleppo

AUSWÄRTIGES AMT
Bürgerservice



Sehr geehrte Frau Sch....,

vielen Dank für Ihre Anfrage beim Bürgerservice des Auswärtigen Amtes.

Viele Bürger haben sich in den letzten Tagen wegen der dramatischen Lage in
Aleppo an uns gewandt – wobei eine individuelle Beantwortung auf Grund der
Vielzahl der Anfragen leider nicht immer möglich ist.
Die große Sorge, die viele von Ihnen angesichts der schrecklichen Bilder aus
Aleppo verspüren, teilen wir. Die Menschen in Aleppo erleben dunkle Stunden
und Tage. Dies lässt auch im Auswärtigen Amt niemanden unberührt: Nicht ganz
wenige von uns haben im Laufe ihres Berufslebens in Syrien gelebt und
gearbeitet und dort noch Freunde und ehemalige Arbeitskollegen.

Die Bundesregierung, unsere europäischen und internationalen Partner und viele
unserer Kolleginnen und Kollegen im Auswärtigen Amt arbeiten auch in diesen
Stunden weiter mit Hochdruck daran, das Los der Menschen in Aleppo und Syrien
zu verbessern. Was heißt das konkret? Was tun wir? Was wollen wir erreichen?

Diplomatische Aktivitäten und politische Forderungen:

· Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat gestern Abend mit seinem
russischen Amtskollegen Sergej Lawrow telefoniert, heute ist noch ein Gespräch
mit dem iranischen Außenminister Dschawad Zarif geplant.
· Mit der Übernahme der vollständigen Kontrolle über Aleppo durch syrische
Truppen ist eine neue Lage entstanden. Außenminister Steinmeier hat deshalb
seinem russischen Kollegen gesagt, dass nunmehr die ganze Verantwortung für
die humanitäre Lage bei denen liege, die das syrische Regime militärisch und
politisch unterstützt hätten.
· Die Unterstützer Assads müssen dieser Verantwortung umgehend nachkommen,
indem sie jetzt endlich humanitären Zugang ermöglichen und dafür sorgen, dass
eine Versorgung der Bevölkerung Ost-Aleppos möglich wird.
· Medizinische Evakuierungen müssen erlaubt und der sichere Abzug derjenigen
sichergestellt werden, die vom Regime bedroht werden, allen voran Angehörigen
der Zivilgesellschaft wie der Weißhelme. Gewaltexzesse und Racheakte der
syrischen Truppen und ihrer Verbündeten müssen verhindert werden.


Humanitäre Hilfe:

· Humanitäre Hilfe und Helfer, etwa der Vereinten Nationen, sind vor Ort. Sie
müssen ungehindert ihre Arbeit tun können, dann können die Menschen auch
versorgt werden.
· Außenminister Steinmeier hat entschieden, zusätzlich zu jüngst angekündigten
zusätzlichen humanitären Mitteln in Höhe von 50 Millionen Euro noch einmal 5
Millionen Soforthilfe bereitzustellen. Die Mittel sind für den „Humanitarian
Pooled Fund“ der Vereinten Nationen in Gaziantepvorgesehen. Dieser Fonds
stellt Mittel für grenzüberschreitende Maßnahmen aus der Türkei nach
Nord-Syrien zur Verfügung. Umsetzungspartner sind vor allem syrische
Nichtregierungsorganisationen, aber auch die Vereinten Nationen.
· Zusätzlich werden landesweite Hilfsprogramme unterstützt, die ebenfalls
umfangreiche Hilfe im Raum Aleppo leisten und ihre Hilfe in den letzten
Monaten stark auf Aleppo ausgerichtet haben. Dazu zählen das World Food
Programme (2016: 233 Mio. EUR – Nahrungsmittelhilfe über Essenspakete, Ausgabe
von warmen Mahlzeiten und Betrieb mobiler Suppenküchen), UNHCR (2016: 32 Mio.
EUR – Bereitstellung von Zelten und Containern und weiterer Hilfsgüter, etwa
Matratzen, Decken, Hygienepaketen, insb. Winterhilfe) und IKRK (2016: 8 Mio.
EUR - Gesundheits- und Wasserversorgung).
· Die humanitäre Hilfe für Syrien wird 2017 in ähnlichem Umfang fortgesetzt.
Weitere Informationen zur Hilfe für Syrien finden Sie auf unserer Website:
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/HumanitaereHilfe/6_Projektbeispiele/160114_Syrien_node.html

Diese Bemühungen werden mit unverminderter Kraft weitergehen, auch wenn wir
nicht über jedes einzelne Telefonat werden berichten können. Die Lage in
Aleppo erschüttert uns und wir alle hoffen, dass das Leiden der
Zivilbevölkerung endlich aufhören wird.




Mit freundlichen Grüßen

Ihr Bürgerservice im Auswärtigen Amt

 

Handyärger oder Nieder mit der Technik, den Mist brauch ich nicht!

Liebe S.!
Ich werde irre! Ich möchte wieder Rauchzeichen machen und dieses ganze verflixte Technikmistzeug nicht mehr haben!

Ich hatte mir im Sommer ein Handy gekauft, mit dem man auch toll fotografieren  kann. Das gab schon Ärger genug, denn ich musste das 2 mal zurückschicken, weil ich beim ersten Mal damit überhaupt keine Anrufe empfing-während ich dachte, ich steckte immer in einem Funkloch, war es schlichtweg kaputt. Ich durfte es umtauschen und bekam eins zugeschickt, was noch kaputter war, allein von aussen war es schon zerstört.

Das, welches ich dann bekam,funktionierte wunderbar bis vor 4 Tagen: Da konnte ich mit dem Ding plötzlich nicht mehr telefonieren, nur im Lautmodus, damit auch ja jeder mithören kann, was ich für Gespräche führe! Meine Sprachnachrichten über Whattsapp gingen auch nimmer. Meine Videos nahm es ohne Ton auf.
Aber gut, das es den S*** SupportService gibt! Dort rief ich an.

Eine nicht ganz freundliche Mitarbeiterin erklärte mir mehr oder weniger geduldig, wie ich wohin auf deren Seite scrollen muss, damit ich mir eine Reparatursoftware runterladen kann.
Schlechte Anrufverbindung und ich bin mit sowas sowieso immer überfordert. Aber ich hab es geschafft, und mein Handy an den PC angeschlossen und vorher auf Daten sichern gedrückt, aber wo sind die alle hin? Die Daten? Dann hat es repariert, das Handy lief sich heiss, der Computer rappelte, irgendwann hiess es: Fehler repariert und dann begann es, alle Apps wieder runterzuladen, rappelnd, schnaufend, es blinkte, es zischelte, ich hab mittlerweile  Apps drauf, die ich gar nicht wollte, und kann jetzt alles neu einrichten. Passwörter für Quizduell? Vergessen. Banking secure app? Muss alles komplett neu beantragt werden, damit ich wieder mein Netbanking machen kann. Super.Mein Kalender? Muss ich alles neu hinfummeln, damit es so schön wird wie es war. Ich hatte nämlich alle Termine bunt gemacht, aber DAS hat es nicht gesichert!
Und dann habe ich probetelefoniert und es geht nicht! Weiterhin nur im LautModus! Allerdings nimmt die Videokamera Töne auf.

Stelle langsam fest, ein Handy ist für jeden Sch*** gut, nur nicht zum telefonieren. Dann lass ich es eben.
Ich schreibe meine Termine für 2017 in einen hübschen Papierkalender, telefoniere nur noch vom Festnetz aus, am besten mit einem Schnurtelefon, schreibe wieder Briefe und male Bilder, wenn mir ein Motiv besonders gut gefällt.
Ich brauch doch so ein Technikgedöns nicht!

Entnervte Grüsse Kat.

Nord trifft Süd

Liebe S.,

jetzt bist du du , hurra, und die Zeit ist fast schon wieder um. Geht fix, so 2 Tage. Am ersten Abend haben wir unsere Pflichten erfüllt: Friedenstauben gebacken und den Weihnachtssenf gemacht. Damit du an Weihnachten beim Familienfest deinen Senf dazu geben kannst. Und eine Million Wörter haben wir ausgetauscht.
Der Rest von heute bleibt uns noch. Was möchtest du machen? Katdsc_0742

Liebe K.,
Es ist mal wieder krass ( toll, wunderbar, bereichernd, what ever..) was alles in so eine kurze Zeit passt. Danke, dass du „etwas“ das Antreiben übernimmst. So haben wir das bisher angestrebte Programm locker geschafft 🙂 und nachdem die Weihnachtsleckereien fertig sind und wir gestern bereits auf 2 X-Mas märkten waren, gehts heute etwas shoppen.. gell ?!

Und wir könnten gemeinsam Frau Hokuspokuspuky-Eso-Ladengedöns besuchen.. harr harr harr.

Hammse denn jetzt Wacholder oder watt ??? Und ein Kaffee oder Tee, da wo es gemütlich ist um 16Uhr.. Kennst du so n Cafe ? Und biiiiiittteeeee nix mit Sahnetortenwahnsinn heute.

Ist dir eigentlich aufgefallen, dass die sog. Friedenstaube den einen Flügel zur Revoluzzerfaust ballt ? Das habe ich nach über 30 Jahren jetzt erst entdeckt.

Liebe S.,
Du hast doch nicht etwa genug von Sahnetorte, Eierlikörglühpunsch und Bratswurst?
Ja, klar, es gibt genug nette Cafes, wo wir uns hinsetzen können, nachdem wir unser EsosterikShoppingProgramm absolviert haben. Wir werden durch die Altstadt laufen, übers Kopfsteinpflaster,in die Stadtbäche schauen, und  in die kleine Geschäfte , und ich möchte so gerne einen Kürbisfarbenen warmen Pullover finden, der zu diesen böhmischen orangenen Glasohrringen passt, die ich auf dem Weihnachtsmarkt gekauft hab.
Konsumterror!
Antreiben, ja…..bei mir muss das immer alles schnell gehen, damit viel Leben in die Zeit passt. Was ja nicht heisst, das ich das dann nicht geniesse, das wir diese Dingen zusammen tun. Aber wir wollen ja so viel gemeinsam tun, und da bin ich dann einfach in einem positiven Aktivitätsflow.
Und am Abend bringen wir die kostbare Sonderanfertigung der Friedenstaubenplätzchenform zur SchönstenTochter zurück! Kat.

O.K. meine liebe K.,viel Leben in die Zeit ist ein sehr guter Ansatz .Ich mache mir ne Postkarte damit.. falls ich mal wieder zu sehr abdrifte..dann könnte ich zumindest die Wahl haben.

Und ja.. ich habe jetzt bereits genug von Eierlikörglühpunsch und Bratwurst mit dicker verbrannter Pelle.. hahahah… neee alles gut so.. Die Weihnachtsmarktüberdosis gehört halt dazu.. ich mag das..dann kanns also losgehen auf zu kürbisfarbenen Sachen… 2nd hand oder ?! Ich suche noch nach Haarklemme und neue Glitzerohrstecker.. meine sind in suizidaler Absicht ins Klo gesprungen.. schnüff…

Auf gehts, weida gehts, vorwärts gehts!
An alle viele Grüsse Kat. und S.

Alltagsfreuden VIII.-Wunderbar

Liebe S.,
Ich gucke mir das Bild von deinem letzten Beitrag an, hübsch, denk ich, wo ist das? Kommt mir bekannt vor! Ach ,das ist ja Augsburg, haha! Da fährst du hin! An der einen Ecke ist übrigens ein nettes Cafe, da kann man wunderbar Smoothies zu sich nehmen, grins…

Ja, Essen auf Rädern, was nimmt man da mit… Ich fuhr mal kurz nach der Wende von meinen Eltern zurück nach München, und meine Mutter gab mir ein Glas voll von ihrem köstlichen Kartoffelsalat mit. Hinter Fulda öffnete ich das Glas und begann zu essen, und eine Dame sagte mit unverkennbar sächsischem Dialekt:Was die im Westen alles zu essen haben! und schaute grimmig. Da packte ich auch noch die 2 hartgekochten Eier aus und verspeiste sie genüsslich. Die Dame verliess daraufhin das Abteil 😉 auch ne Möglichkeit , für sich zu sitzen.

Seit gestern hab ich ja Urlaub, und nachtdienstmüde , wie ich war, habe ich gestern die Bude auf Hochglanz gebracht. Nachtdienstmüde putze ich nämlich am besten.
Ausserdem hab ich heute noch das kleine Zimmer umgestaltet,  dann hast du es schön, und ich hab dann einen Arbeits-und Lernplatz. Ich war nämlich heute in einem Anfall von Hyperaktivismus in  einem grossen schwedischen Möbelhaus und hab mein halbes Weihnachtsgeld auf den Kopp gehauen. Ich hab einen kleinen Schreibtisch gekauft und bunte Schränkchen für den ganzen Krempel, (und ich war toll, ich hab keinen SchnickSchnack gekauft!!!) und zu Hause merkte ich: Man muss das ja alles zusammen bauen! Und ich bin Anleitungs-Umsetzungs-Legasthenikerin! Da hab ich dann geschraubt und wieder auseinander gebaut, denn ich hatte Winzigkeiten übersehen, und nicht kapiert, was die Zeichnung von mir wollte, diese Ohne-Worte-Anleitung, naja, nach 5 Stunden hab ich jetzt ein perfektes Gastzimmer für dich.

Mit ein bisschen schiefen Schränkchen, aber das ist wurscht. Mir gefällt es.
Freu mich! Fahr vorsichtig!
Und denk dran, wenn das Abteil übervoll ist, dann iss einfach ein paar hartgekochte Eier!

Hahahahahah!
Bis morsche! Kat.

 

Alltags/Altersfreuden VII. -hurra-😃

Liebe K.,

morgen geht die Reise los, und ab dem späten nachmittag machen wir die Gegend bei dir unsicher. Das wird toll ! kicher

Hier ist alle grau in grau und nieselig, und ich „darf“ noch einiges erledigen..bevor es morgen in der früh losgeht. Hoffe nur, dass es keine S Bahn Verspätungen gibt, weil heute Abend und morgen früh hier „alle Ordnung -Wach- und Demo Teams“ wieder abreisen. Bis jetzt sind wir so mittelmässig vom OSZE Treffen eingeschränkt.. Hubschrauber, grosses Polizeiaufgebot, Verspätungen der S Bahn, Strassensperrungen usw. Wo im Ganzen eine, bzw. „die Chance“ für Hamburg sein soll, versteht hier aus meinem Umfeld keiner. Es ist einfach teuer und gefährlich mitten in der Stadt so ein Treffen zu machen. Und der Rest ist einfach Schönrednerei. Da wars bei euch in Bayern ja im letzten Jahr schlauer.. jwd.. wie du schriebst.
Das ist nur das Drumherum. Inwieweit es Inhaltlich etwas gebracht hat, wird sich ja erst zeigen.

Auf Reisen sein…. :
Am Schwierigsten finde ich immer „was zum Essen und Trinken“ mitnehmen.. was nicht rumschmiert, komisch riecht, zu schwer zum tragen ist,oder irgendwie zubereitet, geschält geschnitten oder sonst was muss… und -nein- ich mag keine Smoothies ( würg)
Wahrscheinlich nehme ich eine kleine Thermoskanne Tee mit und ne Fl.Wasser ein paar Brote.. und etwas Obst schon geschnitten.. und kennst du diese Süsskartoffelchips ? Die sind echt gefährlich.. Bei der Arbeit hatte die gestern ein Kollege mitgebracht… 5 Minuten.. ratzeputz weggefressen vom Spätdienst.. lach..also die hole ich mir nicht.
Und zum lesen E. Poniatowska: „die Frau des Windes“, ein Buch über die Malerin und Autorin Leonore Harrington.

lieben Gruß
S.