Heimat?Heimat!

Ja, meine liebe liebe Freundin S.,
dieses unser Thema hat mich echt beflügelt, nachdenklich gemacht, wehmütig gemacht,…hach!
Meine Heimat, (und auch ich hab mehrmals meinen Wohnort gewechselt, und das war gut für mich und öffnete meinen Blick und machte mich lebendiger), meine Heimat ist im Moment hier.  Wo Menschen sind, die mir was bedeuten.Wo die Luft klar ist und ich die Wege kenne.
Und das ist nicht nur hier, das ist überall dort, wo ich jemals war und wo ich mich geborgen gefühlt habe.
Das ist der Dom in Ratzeburg,der Ratzeburger See,  das ist die kleine Strasse in Plau, in der meine Grosseltern gewohnt haben und das Häuschen,in dem meine Tante Waffeln buk für mich, das ist das laute Viertel in München, in dem meine Kinder aufgewachsen sind, das ist die Kirchengemeinde in München, in der ich so geborgen war , das ist der Wald vor meiner Tür, das ist mein Garten, das sind meine Freunde, auf die ich zählen kann(gell?), das sind meine Schwestern, meine Mutter….und das sind meine Kinder und das ist der Mann an meiner Seite und das ist mein  Sofa, das in verschiedenen Wohnungen stand, an das sich meine Erinnerungen knüpfen, das ist – ja…
Heimat sind  Erinnerungen, oder?
Und Liebe. Heimat ist auch Liebe. Da wo ich geliebt werde, bin ich daheim.
Dahoam.

To huus.

Und Schluss.

Kat.

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18 Kommentare

  1. finbarsgift · November 11

    …Heimat ist auch Liebe, genau…

    Ein feiner Text!

    Liebe Novembergrüße vom Lu

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  2. Der Krieger des Lichts ن · November 11

    Eine Heimat, die es zu verteidigen gilt. Beispielsweise gegen ISler, die sich unter die Flüchtlinge mischen. Wir sollten Flüchtlingen helfen, Mitgefühl ist eine großartige Eigenschaft, aber nicht kopflos.

    Gefällt 1 Person

  3. Ulli · November 11

    Ja, Heimat ist lieben und geliebt werden, auch das, liebe Kat … das hast du wunderbar geschrieben … ich danke dir und grüsse dich und S. herzlich
    Ulli

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  4. Alltagsseele · November 11

    Ich unterschreibe das mit dem dicksten Edding.

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  5. ingeborgthoring · November 11

    … und wenn wegen Sterbefall eine Wohnung aufgelöst wird, etwas wegen Heimat behalten für Situationen, in denen das Herz greifbare Erinnerung gebraucht.

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    • kat+susann · November 11

      Ja, das ist sicher wichtig. Wobeibich gemerkt hab, dass das nach Jahren auch nicht mehr so wichtig und unentbehrlich ist. Da zählt dann nur noch das warme Gefühl der Erinnerung. Liebe 💕 grüße Kat

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  6. Pingback: Heimat ohne Fahrrad | Alltags.Seele
  7. Klausbernd · November 11

    Es ist ja eine schöne Koinzidenz, wir bloggen auch gerade über dieses komplexe wie spannende Thema Heimat. Uns ging’s wie dir, als wir auf dieses Thema kamen, ließ es uns nicht mehr los. Aber, puh, wir haben das Problem, dass wir in England wohnen, wo home, viel enger als der deutsche Heimatbegriff ist. Home ist sehr, was dein Blog so schön beschreibt. Und Dina als Norwegerin kennt auch nicht ein richtiges Äquivalent zum Begriff Heimat, es ist in etwa Hjemlandet wie homeland im Englischen. Kann das sein, dass Heimat ein urdeutscher Begriff ist?
    Wir werden gerne auf unseren Blog auf diese Essayserie bei dir verweisen.
    Mit herzlichen Grüßen vom kleinen Dorf am großen Meer
    The Fab Four of Cley

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    • kat+susann · November 11

      Danke! Ja, ich glaub das Heimat im dem Sinne spezial Deutsch ist (siehe Heimat I.) Ja, es war spannend darüber nachzudenken und zu schreiben. Liebe Grüße Kat.

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  8. Flowermaid · November 11

    … meine Heimat wird immer mein Herz sein… aufgeschlossenen Menschen anderer Kulturen sind oftmals so viel Gastfreundlicher als das verknöcherte deutsche Herz…

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  9. peter bachstein · November 11

    tja heimat – bezogen auf einen ort ist der begriff für mich schwer zu fassen. ich hab in so vielen städten kürzer oder länger aber vor allen dingen gern gelebt. gut, ich bin immer wieder nach berlin zurück gekommen. vielleicht ist meine heimat überall dort, wo ich ganz in der nähe einen guten bäcker und eine gemütliche kneipe finde und dazu eine bunte mischung liebenswerter menschen. wie in der fuldastraße in berlin neukölln. aber die gegend um den lichtenbergplatz in hannover linden mag ich auch. trogir an der adria war auch schon mal heimat auf zeit. vielleicht ist heimat auch eine etappe auf dem weg zu neuen orten der sehnsucht…

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    • kat+susann · November 11

      Das ist schön formuliert! Der HeimatBegriff hat sich im Lauf meines Lebens auch verändert. Viele liebe Grüsse Kat.

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  10. hex'nhais'l · November 12

    für mich hat heimat inzwischen auch noch etwas mit sprache zu tun.

    mundart die gesprochen wird, was ich angenehm empfinde. wo ich mir keine gedanken machen brauche, mich fragen muß, werde ich jetzt verstanden? wo ich reden kann, „wie mir der schnabel gewachsen ist“. das habe ich anders empfunden als ich jünger war.
    inzwischen bin ich soweit, dass ich mir meinen eigenen dialekt nicht mehr „nehmen“ lasse, er gehört zu mir, wer mich nicht versteht, muß eben fragen.

    es sind auch mentalitäten wo ich mich zu hause fühle, die für mich heimat sind. womit ich mich in bayern, österreich und italien beheimatet fühle. das schräge daran, wo ich mich zu hause fühle, war nie gesamtdeutschland, oberhalb von münchen war für mich ende von jeher ende. da fühle ich mich immer fremd, ist nichts neues. von münchen bis runter nach sizilien, fühle ich mich dagegen zu hause, das nenne ich heimat. da wirkt die mentalität der ich begegne, in der und mit der ich mich wohl fühle.

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    • kat+susann · November 12

      Wir haben in unserer Heimatreihe auch über Sprache geschrieben. Heimat III oder so. Sind ja 7 Beiträge geworden. Ja Sprache ist für mich auch Heimat. Allerdings eher das norddeutsche. Obwohl ich in Bayern lebe. Liebe grüße Kat.💐

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    • kat+susann · November 12

      Tja.. so ist das Italien scheint flexibel verhandelbar in der Umgangssprache..
      Für uns fängt nämlich Italien gleich hinter Hamburg an 🙂
      Gruss S.

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