Struktur II.

Liebe K.,

halt gebende Formen zum Einen und eine nicht glatte Oberfläche zum anderen.. das sind nur Einige der Erklärungen des Wortes.. tschja..

Zur Zeit wünsche ich mir für mein Leben, auch bei der Arbeit… mehr haltgebende Formen.. mehr Rahmen.. weniger.. viel weniger Improvisation…. Weil ich Improvisation gut kann, wird mir das leider viel zu viel zugemutet.. ich probiere gegenzusteuern und  bei dem zu bleiben, was ich mir vorgenommen habe.. fast wie n sturer Esel.. aber es erleichtert mich sehr.. ich weiss mehr was auf mich zukommt.. und meine Gedanken sind weniger zerrissen und ich weniger angestrengt.

Bei meiner Arbeit ist Improvisation besonders gefragt… voll ätzend…. und damit sind nicht die unvorhersehbaren Ströme von Menschen gemeint die zu uns finden, sondern unsere Leitung.. und Schichtdienst ist nun mal anstrengend.. und wenn ich heute z.B. Spätdienst habe.. d.h. 21.30 Schluss und soll laut Plan morgen um 8.30 Uhr da sein.. ( einer unserer Zwischendienste), dann ist das o.k.  was total nervt, ist , dass das ständig umgeworfen wird.. und es wird erwartet, dass wir mitziehen.. wie gestern… nein S. morgen musst du um 6.00 Uhr anfangen.. sonst sind in der früh nur 2 statt 3.. genau.. Kollegen nicht hängen lassen.. also so gemacht.. die Folge.. nur 4 Std. Schlaf.. müüüüde heute mittag nach Hause.. und fast 2 Std geschlafen.. Wetter ist eh doof.. aber..Es ist definitiv nicht gesund.. wir setzen im Schichtdienst unseren guten Körper ein.. der braucht auch Struktur und Ruhephasen und vor allen Dingen Regelmässigkeit..sonst ist man ständig immer in so einer Grundanstrengung.. kein Wunder nach all den Jahren..

Weisst du noch.. damals in der Ausbildung.. Früh und Spätdienst im Wechsel… neues Model  und 12 Tage arbeiten 2 Tage frei.. ich glaube wir alle hatten 2 Zettel auf dem Nachttisch.. der jeweils Aktuelle klebte dann auf dem Wecker.. Frühdienst  oder Spätdienst.. damit man wusste, wenn man nachts aufwachte was Sache war.. und dann immer diese innere Unruhe.. bloss nicht verschlafen.. ist der Wecker gestellt ? Diese Anspannung… man sollte in der Ausbildung vor allen Dingen Entspannungstechniken und Meditation üben..

Ich habe mich heute Abend bewusst aus dem Fernsehprogramm ausgeklinkt..sitze in der gemütlichen Küche , trinke Tee fürs 1. Chakra… und probiere bewusst dem Ganzen entgegen zu steuern… schwer.. sehr schwer.. die Gewohnheit.. und das Umfeld..

abendliche, nachdenkliche Grüße

deine S.

 

Strukturen, die erste

Liebe S.,
wir haben festgestellt, das wir uns vielleicht ein bisschen verzetteln könnten, mit unseren Themen,dass wir uns wiederholen und das wir vielleicht unseren privaten Kontakt mit dem Blogkontakt vermischen. Es passiert, dass verschwimmt, was wir schon beredet haben, und was in den Blog kommen soll. Deshalb stellen wir jetzt jede Woche unter ein bestimmtes Thema. Find ich ein sehr gute Idee!

Wir stellen jetzt den Blog unter eine Struktur.

Thema dieser Woche: Strukturen

Wie sieht es im Alltag aus? Gerade im Schichtdienst vermisse ich Strukturen. 3 Tage Spät, ein Tag frei, dann Frühdienste, dann Nachtdienste, „welches Wochenende hast du frei? Och,schon wieder 3 Wochenenden hintereinander musst du arbeiten, Mensch, da können wir dann ja gar nichts unternehmen.“
Als die Kinder klein waren ,hat das meinen Familienalltag ziemlich belastet. Es hatte natürlich auch Vorteile, ich war zu Hause, wenn der Partner arbeiten ging, seinen nine-to-five-Job, aber vermisst hab ich eine gewisse  Regelmässigkeit schon. Wobei es schön ist, frei zu haben wenn andere arbeiten. Leere Geschäfte, leere Wälder zum Spazierengehen,….Allerdings bin ich besonders im Sommer traurig, wenn ich Samstags abends zum Nachtdienst fahre, aus den Gärten dringen Grillfeuer, die Leute sitzen zusammen und lachen und ich kann nicht dabei sein. (Weil ich in Bereitschaft bin,  die grillbedingten Verbrennungen zu versorgen. ) Es kostet viel Energie, im Schichtdienst soziale Kontakte zu pflegen.

In der Arbeit selber haben wir Strukturen, Gott sei Dank, sonst ginge das kaum. Es gibt gewisse Verrichtungen, die ritualmässig ablaufen müssen, das gibt Sicherheit, ich weiss was ich tun muss, wenns hektisch wird. Standarts nennt man das, glaub ich. Früher fand ich es schrecklich, dass alles nach Plan ablaufen muss, eine gewisse Intuition sollte schon dabei sein. Die Intuition kann ich mir mittlerweile leisten , weil ich Erfahrung habe, da kann ich dann vielleicht auf diese Standarts oder Strukturen verzichten.

Aber für meinen Alltag gehören Strukturen dazu, oder Rituale:
Das gemeinsame Familienessen einmal am Tag,die Mutter am Wochenende anrufen, der Tatort am Sonntag, das regelmässige Sportmachen 2 mal die Woche , wenn möglich!!! grrr, geht ja oft dann nicht, aber VERSUCHEN!
Das fängt mich auf, in diesem ganzen Wirrwarr. Ich glaube, man brennt sonst aus.

Wir haben einen Familienplan in der Küche, wo meine Dienste drauf stehen, und trotzdem werde ich 3 täglich mal mindestens gefragt: Bist du morgen früh daheim? Mama, wann können wir einkaufen gehen? Hast du dieses Wochenende frei?
Dieser Plan gibt mir selber Sicherheit, du glaubst nicht, wie oft ich da selbst drauf gucke. Was kann man machen, wenn es keine Regelmässigkeiten gibt, wie wohl zur Zeit bei dir?

Ach ja, ich glaub ich hab Spätdienst heute, oder? Also,ich muss los! Tschüssy, bis bald in diesem Blog!

Kat.

Montag

Guten Morgen, liebe S., wie war dein Wochenende?
Ich bin mal wieder mit schlechtem Gewissen nicht in der Arbeit gewesen, wegen einer Mageninfektion oder wer weiss was das was war , und habe ich mich krank gemeldet. Schlechtes Gewissen weil: chronische Unterbesetzung, viel schlimmkranke Patienten, und drum das ewige Thema: wie geht es den Kollegen, wenn einer ausfällt(meistens klappt es, irgendwie klappt es ja immer) , und hätte ich nicht doch gehen können? Du weisst was ich meine. „Reiss dich zusammen!“
Alles in allem war es gut, das ich auf dem Sofa blieb, denn jetzt bin ich zwar erkältet, aber arbeitsfähig, höhö! Drum , Wochenstart mit gutem Mut und dir eine ebenfalls gute Woche! (Und allen anderen auch!)

Wir geben  nicht auf!;)

Kat.

Wie es sein sollte und was es jetzt ist

Liebe S.,

ja- es sollte ein Blog über Wechseljahre, Klimakterium, Umorientierung , Leben mit Hitzewallungen oder ähnliches werden. Ich finde, das ist es auch geworden. Und ich bin tatsächlich auf Blogs mit ähnlichen Themen gestossen(Haben wir eigentlich eine Blogroll, wo die Leser sehen, wem wir folgen? )

Ich hab mich in diesen 12 Monaten mit diesem WechseljahreThema sehr beschäftigt, nicht nur hier im wordpress, sondern ganz viel auch im Real life. Ich hab Frauen  gefragt, wie es ihnen geht oder ging  in dieser Zeit. Ich hab Bücher über dieses Thema gelesen, manche haben mich weitergebracht, andere eher nicht.Ich hab mich mit mir selber  ganz viel beschäftigt.

Ich bin meiner Mutter so nahe gekommen wie noch nie zuvor, weil ich sie gefragt habe, wie es ihr gegangen ist, und sie war so unglaublich ehrlich zu mir. Ich habe gedacht, was für ein Glück, das ich in dieser heutigen Zeit lebe und darüber sprechen kann, wie es mir geht. Und das ich nicht verlacht werde, wenn ich erzähle, das ich noch Träume habe, und das ich gerne wieder manchmal jünger wäre, und das ich in so schweren schwarzen Traurigkeitslöchern bin, und nicht rauskomme, weil alles so ist wie es ist und ich bin, wie ich bin. Ich muss nicht einsam durch den Wald laufen und mich traurig ans Wasser stellen,weil niemand da ist, dem ich das erzählen kann.Meine Mutter war damals allein. Mit sich, ihren Gefühlen, ihren Sorgen. Eine einzige Freundin hatte sie, hat sie mir erzählt, mit der konnte sie reden. (Ich fand diese Freundin damals schrecklich, unheimlich fast, weil meine Mutter  entspannt war, wenn sie sie besucht hatte, so gelöst.Diese Frau war dubios für mich).
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In unserem Blog ist viel passiert.
Lösungsvorschläge gab es nicht, muss es auch nicht geben. Und die Themen geben wir vor. Es gibt sehr unterhaltsame, spannende Beiträge von dir wegen Arbeitswechsel,  Arbeitsamt

Arbeitmässig hat sich nichts geändert , aber du bist umgezogen, und das ist auch schon ganz schön mutig. In deinem Alter. >:)
(Zu mir hat letzes Jahr mal ne Kollegin gesagt, während  wir Immobilienanzeigen anguckten: „Du brauchst doch in deinem Alter  kein Haus mehr kaufen!“  IyFB!)
Tja, und du ziehst um!Respekt!
Eine andere Freundin macht eine Ausbildung über 3 Jahre und schliesst die erfolgreich ab mit 54! Respekt!
Eine weitere Freundin eröffnet mit 49 eine eigene ArztPraxis! Respekt!
Ich mach nen Palliativkurs und lerne was dazu und hab andere Perspektiven. Respekt!
Und wir machen einen Blog und der ist ein bisschen bekannt und wird noch bekannter und wir werden berühmt und reich damit, wer weiss! Respekt!

Höhöhö-Hauptsache aber ist, das es Spass macht, alles was wir tun.

Wir lassen uns einfach nicht ausbremsen! Denn mittlerweile wissen wir, wo es langgeht!

Grüsse Kat.

Gedanken zum Fastjubiläum

Liebe K.,

als ich gestern Abend lass was du geschrieben hast,ging mir so einiges durch den Kopf. Ich kommentiere und antworte gelegentlich auch diesen „followern“, aber das was ich hier auf unserer Seite schreibe, das ist eigentlich „nur“ für dich. Mit dem Wissen, dass andere das lesen und befinden und bewerten und evtl. auch manchmal lustig /erheiternd/ nachdenkenswert /inspirierend finden können, wenn sie wollen.

Aber vorstellen, weisst du, vorstellen kann ich mir da viel… wer das denn liest… irgendwie ( sorry) sind mir die Menschen da draussen auch manchmal vertraut.. obwohl das natürlich total beknackt ist.. ich kenne die nicht, und die mich nicht. Wir befinden uns lediglich an einer Schnittstelle wo ein Austausch mit fremden Menschen möglich ist. Was wahr ist und was nicht, weiss doch keiner von uns.

Du weisst ja.. ich halte es so wie die Indianer ( darf man nicht sagen offiziell das Wort… o.k. native  Einwohner des amerikanischen Kontaktes…. isauchegal.. du weisst wie ich das meine und das ich nicht rassistisch bin ) also.. eine gute erzählte Geschichte am Nachtfeuer beim Wachhalten… hält die Leute wach… ob sie wirklich wahr ist, der Wahrheit nahe oder komplett erfunden.. egal.. Hauptsache unterhaltsam und humorvoll..

Manchmal mischt sich ein Fünkchen Wahrheit in eine frei erfundene Geschichte.. umso besser… man kann es durchblitzen sehen oder nicht..

Das heisst nicht das ich alles erfinde, was ich hier schreibe, aber es ist nur ein Teil von dem was mich ausmacht. Und das ist gut so.. die die mich kennen, würden mich evtl. nicht wiederkennen „lach“.. oder doch ?! Wer weiss.. auch egal..

Ohne dich meine liebe Freundin, hätte ich diesen blog schon lange aufgegeben.., weil wir doch ursprünglich eine andere Idee hatte.  Mit den Menschen ins Gespräch kommen über das Wechseljahrethema.. wie geht es anderen Frauen, was tun sie so in unserem Alter.. bleiben sie in den einmal gelernten Berufen oder wechseln sie auch in unserem Alter, was motiviert sie usw.

Tja.. aber es kam nicht zu diesem „Dialog“ weil, so scheint es mir, dieses Medium nicht dafür geeignet ist. Und weisst du was.. irgendwie bin ich jetzt sogar froh darüber… wenn über 100 Menschen dazu ständig was schreiben würden… wäre es eine Art monströsgrosse Selbsthilfegruppe…oder sowas.. und das würde mich zumindest auch nicht weiterbringen… im Gegenteil.. geteiltes Leid ist halbes leid. o.k. aber 100faches  Leid.. nein.. ich bin nicht Jesus und trage das Weltenleid … oder so. to much..

Insofern .. alles o.k. mit dem blog.. es gibt dies und das zu bequatschen.. und du machst das ja ganz gut, und darüber bin ich echt froh, du hältst es irgendwie zusammen… du liest sogar die bloggs der anderen.. machmal mach ich das auch..und alles ist so spannend und zeigt eine ganz eigene Welt..und dann kann es auf einmal wie im Supermarkt sein… 1000 Marmeladen Sorten.. zu viel Auswahl.. und ich mag doch nur 3.

Erdbeere, Aprikose und schwarze Johannisbeere.. D.h. nicht, dass ich nicht auch mal Honig oder Hagebutte nehme… seufz… so ist das..

Uups sieht du… schon wieder 10 Minuten geschrieben hier.. Aber jetzt ist tschüss mir ü .. für heute.. oder nur jetzt ?! Denn jetzt gehts raus.. zum Sport und einkaufen und nachmittags Kuchen backen, denn ich habe frei und ausserdem regnet es hier und ist scheisskalt un ich kann mich fast nicht aufraffen raus zu gehen. Aber es muss sein.. die Welt da draussen… reale Abenteuer und so.. ruft

Bussi deine Freundin S.

Motivierungsschreiben oder „sei einfach mal Königin“

Liebe S.,
(für alle Leser: Wir schreiben auch noch Emails, in denen sehr sehr persönliche Dinge stehen, es scheint so, als hätten wir sonst gar nichts zu tun, grins…)

So, heute kam ein langes Email von dir, und was ich daraus  lese ist, dass der Alltag auffrisst, das alles zu nahe kommt, das keine Zeit bleibt, das abgrenzen, ausruhen, auftanken so schwierig ist. Kenn ich. Kenn ich. Seufz….Ich lebe zwar nicht auf einer halben Baustelle, aber ich kenn diese Situationen, wo ich nur noch für mich sein möchte. Wo ich mich danach sehne, dass niemand an mir zerrt, niemand etwas will,niemand mit mir spricht,… endlose Liste.

Ich bin ja mit dem „Göttinnen altern nicht“ Buch ein bisschen weiter gekommen,fast 2/3 hab ich geschafft, und ich sage dir: Lies es. Nimm dir Zeit dazu. img-20161004-wa0003Es ist zwar nicht esoterisch, und bezieht sich nicht auf Göttinnen unbedingt, aber was die Autorin immer wieder, manchmal auf eine sehr grossmütterliche Art sagt, ist:
Sei du. Sei so glücklich mit dir, weil du gut und perfekt bist, wie du bist. Vergib dir.Akzeptiere, dass du nicht so bist, wie es andere von dir erwarten. Nimm dir deine Rechte, nimm dir das Recht, nein zu sagen, nimm dir das Recht, Dinge zu machen, auf die DU Lust hast. Die dir gut tun.
Hei, wir sind klasse! Ja, und wir dürfen grummeln, wir dürfen meckern, wir dürfen Ansprüche haben, wir dürfen uns nur nicht verbiegen. Denn wenn wir nicht mehr wir selbst sind, und nicht in Wahrheit zu dem stehen, was wir wollen, dann merkt das Gegenüber sofort, dass wir dann in dem Moment angreifbar sind. Verletzbar. Ich stelle mir in solchen Momenten vor, ich hab ne Krone auf dem Chakra  Kopf (zuviel ChakraGedöns gelesen, aber das hilft mir auch gerade mich zu erden!), und mit ner Krone muss ich ja erhobenen Hauptes gehen, oder? Sonst rutscht die mir vor die Augen, wie doof sieht das dann aus! Mit ner runtergerutschten Krone nimmt niemand die Königin mehr ernst. Also, erheb dein Haupt und sag:
*****Nein! Jetzt drehe ich mich mal um mich selber.
Ich bin jetzt das Zentrum allen Seins. ****

Ohhmmmm mal wieder.
Versuchs mal. Und schreib, ob das funktioniert!

Kraftspendende Umarmung!

Kat.

130 Follower und fast ein ganzes Jahr unser Blog

Hätte ich mir nie träumen lassen! Das ich sowas überhaupt jemals mache, bloggen. Blogger waren für mich immer diese jungen Dinger, die über Mode schrieben und kleine Filmchen zu Schminktipps veröffentlichten. Tja, und nun schreiben wir fast ein ganzes Jahr lang , knapp 260 Beiträge sind es bereits. Manches, was wir öffentlich machen, ist vielleicht sehr persönlich,aber ich schreibe mit der Idee, dass ich das, was ich im Blog kundtue, auch erzählen würde. Und wenn ich etwas erzähle, dann muss ich ja meistens davon ausgehen, dass es von dem Zuhörer vielleicht auch weitererzählt wird. WENN es jemanden interessiert.
Andere Blogs zu lesen, ist mittlerweile eine Bereicherung für mich geworden. Es sind Texte, über die ich lache, oder Texte , die mich nachdenklich machen, auch oft Texte, in denen ich meine Ideen und Gedanken bestätigt sehe.

Manchmal denke ich, wie ist dieser Mensch, der das schreibt? Manchmal weiss ich nicht, ob es Männlein oder Weiblein ist, was sich hinter dem Pseudonym verbirgt. Manchmal fühle ich mich dem oder der Schreiber/in so verbunden, als würde ich denjenigen kennen.

Merkwürdig, was in unserer modernen Zeit alles möglich ist und für schöne gute Gefühle sorgen kann.
Denn ein „Gefällt -mir“ für eine von uns geschriebenen Text freut mich. Ich stelle mir nicht die  Frage, ob das dann auch wirklich gelesen wurde, ich gehe davon aus, das es so ist. Wir versuchen unsere Texte kurz zu halten, denn ich weiss von mir, dass ich ungern lange Texte lese.
Und ausserdem stelle ich fest, dass wir beide, die S. und ich, so verschieden schreiben wie wir auch sind. Das macht Spass!

Hiermit sage ich Danke- an alle, die uns lesen, an alle, die uns folgen und an alle die , die sich die Mühe machen, unsere Beiträge zu kommentieren! Und wir freuen uns auch über Widerspruch und Kritik, denn nur so bleibt alles im Fluss!

Kat.

Eins check ich noch nicht: Es gibt Seiten und Beiträge. Seiten erscheinen aber nicht im NewsFeed, oder? Da, wo andere sehen was wir neu geschrieben haben, oder? Da erscheinen nur die Beiträge. Deshalb hab ich das jetzt kopiert, aber auch als Seite gemacht, naja, so what….

Anarchie, ein bisschen….

Huuuuh, StruppiSonnenS.!
Shoppingkanäle sind furchtbar, aber es geht doch nichts über eine Livevorführung auf dem Markt!Und damit es keine abgehobelten Gliedmaßen gibt, muss man diesen Handschutz aufsetzen, meiner für meinen neuen Hobel ist, naklar, lila, gell! Ich übe! Heute gibt es Gemüselasagne, rein vegetarisch!

Mein gestriger Abend war….gibt es eine Steigerung von: superklassemegakracherfantastischrocknrollhardcorelautschepperndschreiendwunderbartoll!?

München, Backstage, GrösstLiebstersohn, LieblingsItaliener und ich, Konzert in einer kleinen „location“, fast familiär, ein Sänger, der seine Lieder erklärte, Worte dazu sagte., das Publikum einbezog. Die Texte verstand ich beim Singen eh nicht, denn eigentlich schrie er, aber ich hatte sie vorher ja schon gehört.Die Texte haben Tiefgang, sind kritischpolitisch, waren laut, waren wild, die Musik rummste durch mich durch, Ohrstöpsel raus, egal, tanzen, schütteln, mitgröhlen, ach,….. Soschön! Dann , haha, wollte ich die Vorband unterstützen, so AnarchoPunkHiphopper, und ein Tshirt kaufen an deren Stand, weil mir das so gefiel, und ich sagte: Ich hätte gerne das Tshirt in Grösse L. Da grinst mich der Sänger von denen an und sagt: du brauchst doch höchstens S! Danke , Süsser, für die netten Worte,ich denke trotzdem, L ist besser.Schliesslich haben wir uns auf M geeinigt.
Jetzt trage ich ein schwarzes Tshirt, wo drauf steht: Eat the rich  und Messer und Gabel drauf, und freue mich einfach!

Schönen Feiertag! Kat.